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Zehn Flash-Festplatten bis 128 GB

22.04.2009 | 10:00 Uhr |

Noch sind SSD-Festplatten im Vergleich zu magnetischen Laufwerken deutlich teurer, doch die Preise sinken stetig. Macwelt testet aktuelle Flash-Festplatten mit bis zu 128 GB Kapazität im Mac.

Photofast G-Monster V2
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Spätestens seit Apple Flash-Festplatten optional für seine mobilen Macs anbietet, sind sie in aller Munde. Dank der extrem kurzen Zugriffszeiten und hohen Datenraten fühlt sich ein Mac mit Flash-Festplatte wesentlich schneller an. Doch welche Platte soll man nehmen? Nicht nur die "gefühlte" Geschwindigkeit ist hier maßgebend, es gibt auch handfeste und messbare Parameter, in denen sich aktuelle Flash-Laufwerke teilweise erheblich unterscheiden.

Wie man die interne Festplatte der aktuellen 15-Zoll-Macbook-Pro-Modelle selber austauscht, beschreiben wir in einer Macwelt-TV-Folge.

Flash-Laufwerke im Mac

Flash-Speicher kennt man hauptsächlich von Speicherkarten für Digitalkameras oder USB-Sticks. Meist bekommt man hier preiswerte Modelle mit acht oder 16 Gigabyte Kapazität. Auf Geschwindigkeit muss man dabei nicht sonderlich viel Wert legen, denn USB-Flash-Speicher dienen hauptsächlich als Transportmedium für kleine und mittlere Dateien.

Anders wird das, wenn man Flash-Speicher als Ersatz für interne Festplatten benutzen will. Zum einen reicht hier die USB-Geschwindigkeit nicht aus, zum anderen bremsen einzelne Flash-Chips das System besonders bei Schreibvorgängen kräftig aus.

Flash-Festplatten greifen daher auf den Trick der Parallelisierung zurück. Die Daten werden dabei ähnlich wie bei einem Raid-System auf mehrere einzelne Flash-Chips verteilt und gleichzeitig geschrieben oder gelesen. Die Anzahl dieser "Kanäle" pro Laufwerk bestimmt dessen maximale Übertragungsgeschwindigkeit. Aktuelle SSD-Festplatten arbeiten hier mit vier bis 10 Kanälen.

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