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Flash Professional 8

18.04.2006 | 14:21 Uhr |

Als Neuerung finden sich in Flash Professional 8 eine Reihe von neuen Design-effekten, eine verbesserte Kontrolle von Vektoren, ein Skript-Editor mit einer grafischen Benutzeroberfläche und die Integration von Video.

Mit Flash hat sich der Hersteller Adobe einen ganz besonderen Leckerbissen in sein Produktportfolio einverleibt. So ist das Flash-Format in den letzten Jahren zum Quasi-Standard für Internet-Animation avanciert. Selbst das etwas umständliche Konzept, dass ein Web-Browser jeweils über das passende Flash-Plug-in verfügen muss, um den Inhalt einer Flash-basierenden Seite anzeigen zu können, konnte den Siegeszug nicht aufhalten.

Nebenbei wurden Adobes frühere Bemühungen zunichte gemacht, einen etwas ähnlichen Standard namens SVG am Markt durchzusetzen. Zusätzlich zu den oben genannten Neuerungen hat Macromedia die aktuelle Version von Flash mit der Möglichkeit versehen, Inhalte für Mobilgeräte wie Handy, MP3-Player oder PDA zu gestalten, die den Standard Flash Lite unterstützen.

Neue Designeffekte

Die Filter von Flash Professional 8 bieten eine Reihe von Effekten, die später vom Flash-Player in Echtzeit gerechnet werden. Sie versehen Objekte mit Schlagschatten, zeichnen sie weich oder weisen ihnen einen Neoneffekt zu. Kanten lassen mit einfarbigen oder mit einem Verlauf gefüllten Fasen versehen. Durch interaktive Überlagerungsmodi kann ein Flash-Objekt während des Abspielens auf einer Webseite je nach den Aktionen des Benutzers seine Überlagerungseigenschaften ändern. Um die Lesbarkeit von Text zu verbessern, ist ein Flash-Type genanntes Font-Rendering-Modul eingebaut, das Schrift sichtbar schärfer am Bildschirm darstellt. Eine neue editierbare Funktion zum Antialiasing passt die Schriftdarstellung individuell an. Über Anfasserpunkte lässt sich die Größe von Textfeldern stufenlos manipulieren.

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