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Solid State Drive - Die Zukunft der Festplatte

01.10.2008 | 12:39 Uhr |

Nachdem man seit einigen Monaten ultrateure aber durchaus alltagstaugliche SSD-Festplatten auf dem Markt findet, treten nun preiswertere Modelle auf den Plan. Ob sie die hochgesteckten Ziele, nämlich den Ersatz der internen magnetischen Festplatte erreichen können, klären wir im Test.

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Aktuelle interne Flash-Laufwerke greifen auf den Trick der Parallelisierung zurück. Die Daten werden dabei ähnlich wie bei einem Raid-System auf mehrere einzelne Flash-Chips verteilt und gleichzeitig geschrieben oder gelesen. Die Anzahl dieser "Kanäle" bestimmt die maximale Übertragungsgeschwindigkeit. Aktuelle Modelle arbeiten mit vier bis zehn Kanälen.

Das Laufwerk von Intel hat hier ganz klar die Nase vorn. Mit über 200 Megabyte pro Sekunde erreicht es Leseraten, die sonst nur von Raid-Systemen aus drei oder mehr Festplatten denkbar sind. Beim Schreiben allerdings sinkt die Rate auf etwa 70 Megabyte pro Sekunde. Das ist jedoch immer noch so viel, wie aktuelle magnetische Notebook-Festplatten mit 7200 Umdrehungen pro Minute leisten.

Einen besonderen Weg geht Photofast mit dem Adapter CR-9000. Statt die Flash-Chips fest zu verlöten, findet man sechs herkömmliche SD-Karten-Steckplätze vor, die man selbst bestückt. Im Test verwenden wir MLC-SD-Karten mit je 16 Gigabyte und kommen so auf eine Kapazität von 96 Gigabyte. Der Vorteil des Systems ist neben den deutlich geringeren Kosten auch die flexible Bestückung. Man muss nicht alle sechs Slots besetzen, das Laufwerk arbeitet schon ab einem Slot, dann allerdings viel langsamer.

Die Geschwindigkeit ist laut Hersteller nur von den SD-Karten abhängig. Sollten also in Zukunft schnellere Karten auf den Markt kommen, kann man das Laufwerk sehr leicht aufrüsten.

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