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Schriften bei Fontshop oder Linotype kaufen

16.12.2008 | 12:52 Uhr |

Als Mailorder-Haus für digitale Schriften und Bilder ist der Berliner Ableger des weltweit agierenden Schriftenversands Fontshop der Branchengeneralist schlechthin. Im Angebot des hierzulande als Traditionsanbieter geltenden Herstellers Linotype finden sich Schriften aus unterschiedlichen Bibliotheken.

Fontshop

Orderbar sind bei Fontshop nicht nur Schriften von Branchengrößen wie Linotype, Adobe, Monotype oder Agfa. Frühzeitig versiert hat sich der 1989 gegründete Schriftenvertrieb auf Importschriften aus den Vereinigten Staaten. Neben arrivierten US-Labels wie Font Bureau, House Industries oder Emigre deckt Fontshop auch kleinere Hersteller ab - beispielsweise das katalanische Label Type-Ø-Tones oder die Typedesig¬ner-Labels Primetype (Ole Schäfer), Fontfabrik (Lucas de Groot) oder Carter & Cone (Matthew Carter). Aktuell offeriert Fontshop Schriften von rund 80 Anbietern.

Exklusiv im Angebot: die Fontfont-Bibliothek mit derzeit rund 4000 Schriften. Die Preise bei Fontshop hängen von der jeweiligen Schrift ab. In der Regel bewegt sich der Preis pro Schriftschnitt zwischen 30 und 55 Euro. Preisgüns¬tige Mini-Bundles sind im Angebot ebenso enthalten wie vergünstigte Teilkompilationen der Fontfont-Gesamtbibliothek. Über die Distribution von Schriften, Stockfotografie und Zubehör hinaus engagiert man sich bei Fontshop auch für typografische Belange.

So richtet das Unternehmen die jährliche Schriftenkonferenz Typo Berlin aus - für die Typo-Branche hierzulande ist die Veranstaltung ungefähr das, was die Frankfurter Buchmesse für das Medium Buch ist (mehr dazu auf www.macwelt.de, Webcode 356744).

Abonnenten erhalten vierteljährlich ein Infoheft von Fontshop, in dem Klassiker und Neuerscheinungen vorgestellt werden. Zu den weiteren Aktivitäten zählen der Typoblog - ein Weblog, das schriftrelevante Aspekte auf angenehm unverkrampfte Weise kommentiert. Im letzten Jahr veröffentlichte Fontshop eine Broschüre mit den beliebtesten hundert Schriften, dazu gibt es eine eigene CD-Reihe.

Auch in Sachen Nachschlagewerke zeigt der Berliner Schriftenversand Flagge: Das Fontbook, 2006 in der bislang vierten Auflage erschienen, stellt - unterteilt in Rubriken wie Serif, Sans, Slab, Display und so weiter - auf rund 1750 Seiten so gut wie alle Schriften vor, die Händler derzeit auf Vorrat haben.

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