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Fotodrucker im Test

18.11.2008 | 12:10 Uhr |

Bis zu sechs Farben verwenden Tintenstrahl-Fotodrucker heutzutage, doch bereits mit vier Tinten lassen sich beeindruckende Ausdrucke in Fotoqualität erzeugen. Die neue Druckergeneration zeigt, wie das geht. Lesen Sie den Test am Dienstag, den 18.11.

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Fotodrucker, die nur bis zum A4-Format ausgeben, gibt es wenige. Momentan stellen nur Canon, Epson und HP Tintenstrahl-Fotodrucker her, die anderen konzentrieren sich auf Multifunktionsdrucker. Wir testen drei Modelle für einen Stückpreis von jeweils 100 Euro.

Ausstattung

Die Ausstattung der Drucker reicht von einfach wie beim Stylus Photo R285 von Epson bis üppig wie beim HP Photosmart D5460. Dazwischen liegt Canons Pixma iP4600. Als einziger Drucker im Test bietet der Photosmart D5460 Steckplätze für alle gängigen Speicherkarten sowie ein Farbdisplay für den Druck ohne Rechner. Auch rote Augen entfernt der Drucker beim Direktdruck auf Wunsch. Die Speicherkarten erscheinen übrigens wie USB-Speichersticks auf dem Mac-Schreibtisch als Symbol, vor dem Entfernen aus dem Kartensteckplatz sollte man die Speicherkarte am Mac abmelden. Der Pixma iP4600 bietet eine Pictbridge-Schnittstelle für den direkten Druck von einer Digitalkamera oder einem Camcorder. USB-Speichersticks unterstützt der Canon-Drucker nicht.

Tinten

Gut gefällt uns, dass alle Drucker einzeln tauschbare Tinten verwenden, Kombipatronen würden hier mit der Zeit ins Geld gehen. Sechs Tinten verwendet der Stylus Photo R285, neben Schwarz und den drei üblichen Farben darüber hinaus helles Magenta und helles Zyan. Mit einer zusätzlichen Graupatrone gerüs-tet bringt es der Photosmart D5460 auf fünf Farben. Zwar hat auch der Pixma iP4600 fünf Tinten, von denen er jedoch wie bei vielen Pixma-Modellen üblich nur vier für den Fotodruck verwendet - die fünfte Patrone beinhaltet pigmentierte Schwarztinte für den Textdruck auf Normalpapier.

Nach einem Tausch der Tinten sollte man den Druckkopf ausrichten, damit die Düsen optimal aufeinander ausgerichtet sind. Hier zeigt sich der Stylus Photo R285 unkomfortabel: Nach dem Tintentausch justiert er den Druckkopf nicht automatisch, den Hinweis darauf vermissen wir. Vielmehr muss man den Druckkopf im Epson-Dienstprogramm selbst ausrichten. Dazu druckt das Gerät ein Justage-Blatt aus, anhand dessen man selbst die am saubersten gedruckten Felder angibt.

Bei allen getesteten Modellen lassen sich die Tinten einzeln tauschen

Komfortabler ist das Ausrichten des Druckkopfs bei den beiden Druckern von Canon und HP. Nach dem Wechseln der Tintenpatrone justieren sich beide Drucker automatisch. Man sollte allerdings aufpassen, dass kein Fotopapier im Papierschacht liegt. Denn für die Justage brauchen die Drucker ein A4-Blatt.

Während unseres Testdurchlaufs mit zehn A4-Fotos sowie zehn 10 x 15 cm großen Fotos und 20 Textseiten, teils mit Grafik, verbraucht der Epson-Drucker die Farben Helles Cyan, Helles Magenta und Gelb. Der HP-Drucker gibt nur eine Warnung aus, dass Gelb zur Neige geht. Vergleichsweise sparsam geht der Canon-Drucker zu Werk, hier sind nur wenige Tinten nach dem Testlauf etwa zur Hälfte verbraucht.

Die Tinten für den Epson-Drucker kosten je zehn Euro. Die Patronen des Deskjet D5460 gibt es mit zwei Füllmengen. Zum Lieferumfang gehört die kleinere Patrone, daher verwenden wir sie im Test. Die Patronen kosten acht Euro (Schwarz: neun Euro), die große Füllmenge liegt bei 17,60 Euro (Schwarz: 26 Euro). Rund elf Euro kosten die Tintenpatronen von Canon pro Stück, nur die größere Schwarztinte für den Textdruck ist einen Euro teurer.

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