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Fujifilm Finepix S3 Pro

22.06.2005 | 10:04 Uhr |

Kontrastreiche Aufnahmen, beispielsweise bei grellem Sonnenschein, stellen eine hohe Herausforderung an Digitalkameras. Entweder verliert die Aufnahme an Zeichnung in den hellen oder in den dunklen Bildteilen.

fujifilm s3 pro
Vergrößern fujifilm s3 pro

Fujifilm will mit der Finepix S3 Pro solche Aufnahmesituationen meistern. Der Kamerahersteller betont besonders ihren hohen Dynamikumfang, der sich technisch in der Anzahl der Blendenstufen ausdrückt. Gute Digitalkameras schaffen acht Blendenstufen und mehr, wobei jede halbe Blendenstufe nicht linear, sondern expotentiell als Mehr zu betrachten ist. Fujifilm will hier die Messlatte mit der neuesten Generation des CCD-Chips namens Super CCD SR II höher setzen, der in der Finepix S3 Pro ihre Premiere feiert. Seit seiner Einführung hat der Fujifilm-Sensor hauptsächlich für Diskussionsstoff ob seiner Auflösung gesorgt. Die wabenförmige, um 45 Grad zur Orthogonalen versetzte Struktur der CCD-Elemente muss für eine Bildwiedergabe grundsätzlich umgerechnet werden (Interpolieren). Deswegen ist es nicht möglich, die Sensorauflösung direkt in Pixel Breite und Höhe anzugeben. Die effektive Auflösung ermitteln wir mit dem DC-Tau-Testverfahren. Hier kann die S3 Pro mit 8-MP-Kameras konkurrieren und liegt bei einer Ausgabegröße der Bilder von 3024 mal 2016 Pixeln bei einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 83 Prozent. Das Interessante ist, dass der Wirkungsgrad bis 12 Megapixel, also bei deutlich mehr interpolierten Pixeln als aufgenommen, nur moderat abnimmt und immer noch bei über 70 Prozent landet. Sprich: Die interpolierte effektive Auflösung ist so hoch, dass man sie grundsätzlich gut nutzen kann. So lässt sich die Finepix S3 Pro nicht als 6-MP-Kamera einordnen.

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