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Garageband 4.0

03.09.2007 | 15:08 Uhr |

Mit der neuesten Version von Garageband entwickelt sich der musikalische Teil von iLife 08 immer mehr in Richtung professioneller Audiowerkstatt.

Garageband macht nicht nur optisch einen guten Eindruck, sondern glänzt auch in der Bedienung mit viel Einfachheit. Nachdem Garageband beim letzten iLife-Facelifting vor allem für Podcaster inte-ressant wurde, profitieren dieses Mal die Musiker selbst. Aber auch Neueinsteiger sind bedacht worden, nämlich mit Magic Garageband. Damit können eigene Musikstücke einfach und schnell selbst erstellt werden. Alles in allem eine gelungene Weiterentwicklung des Vorgängers für alle Freizeitmusiker, die keine echte Band in der Garage haben.

Wohnzimmer-Band

Die größte Neuerung ist Magic Garageband. Mithilfe dieses Assistenten lässt sich eine Combo auf die Bühne zaubern, mit welcher ein Set an Basis-Instrumenten zusammengestellt werden kann. Zunächst wählt man aus verschiedenen Sparten die Stilrichtung für das neue Musikstück. Danach heißt es auch schon: Bühne frei für den Musiker und seine Instrumente.

Auf der virtuellen Bühne kann die eigene Wohnzimmer-Band zusammengestellt werden. Das Set von Instrumenten, welches für die gewählte Stilrichtung vorgegeben ist, lässt sich dann nach Lust und Laune selbst verändern. Man hört (und sieht) dann die Veränderung live und in Farbe.

Aus jedem der gewählten Instrumente macht Garageband für die Weiterbearbeitung in einem Projekt eine einzelne Tonspur. Diese lassen sich anschließend bearbeiten oder mit zusätzlichen Effekten versehen, um sie den eigenen Wünschen anzupassen. Magic Garageband ist ein überaus gelungener Wurf, um den Einstieg in ein neues Musikprojekt zu vereinfachen. Man benötigt keinerlei musikalische Kenntnisse und es werden einem jeweils nur die Musikinstrumente angeboten, die zur gewählten Stilrichtung passen.

Neu sind in Garageband auch Multi-Take-Aufnahmen. Das heißt, es lassen sich verschiedene Versuche einer Aufnahme (Takes) speichern. Danach kann man aus den gemachten Takes die beste Variante auswählen. Das Arrangieren von einzelnen Passagen ist ebenfalls neu. So können jetzt Teilstücke in Arrangierzonen eingeteilt werden und diese dann beliebig verkürzt, verlängert oder neu arrangiert werden. So lassen sich bei der neuesten Sinfonie die großartige Ouvertüre ganz einfach und schnell zwischen Menuett und Finale platzieren. Aufnahmen lassen sich jetzt mit einer Abtastrate von 24-Bit speichern. Dies erhöht die Qualität der Aufnahme, führt auf der anderen Seite aber auch dazu, dass die Projekte mehr Platz auf der Festplatte benötigen.

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