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Generationswechsel

03.08.2007 | 13:00 Uhr |

Zu seinem 20. Geburtstag hatte der deutsche Softwareentwickler Maxon die zehnte Generation seines professionellen 3D-Pakets vorgestellt – Cinema 4D im Macwelt-Test.

Mit Release 10 veröffentlicht Maxon in diesem Jahr bereits die dritte Neuerung. Zu den Highlights in der Basisversion zählen eine neue Zeitleiste, die Integration des Moduls Bodypaint 3D und die mächtige Ebenenfunktionalität. Gleichzeitig erfährt die Characteranimation in Cinema 4D mit MOCCA 3 einen wahren Quantensprung.

Weniger ist mehr: Die neue Oberfläche zeigt sich elegant und schnörkellos. Mehr Ordnung entsteht außerdem durch die neue Ebenenfunktionalität.
Vergrößern Weniger ist mehr: Die neue Oberfläche zeigt sich elegant und schnörkellos. Mehr Ordnung entsteht außerdem durch die neue Ebenenfunktionalität.

Oberfläche und Manager

Nach dem Start fällt sofort die neue Oberfläche von Cinema 4D ins Auge. Dabei hat sich an der Anordnung und Menü-struktur relativ wenig getan, alles ist wie gewohnt an Ort und Stelle. An den neuen Look der Icons, Bedienelemente und Fens-ter gewöhnt man sich schnell und lernt deren schlichtes, aber aussagekräftiges Erscheinungsbild zu schätzen. Für alle, die sich partout nicht mit dem überarbeiteten Interface anfreunden können, bietet Cinema 4D das alte Icon-Design als Classic-Schema an. Besitzer aktueller Grafikkarten dürfen sich bei der Open-GL-Darstellung im Editor auf erweiterte Features wie Transparenz, Schatten und Posteffekte freuen.

Der Objektmanager hat sich durch eine Suchfunktion, sowie die Optionen zwischen verschiedenen Baum- und Ebenenansichten zu wechseln und zwischen Elementarten wie Objekten, Tags und Ebenen zu separieren, zum luxuriösen Szenenbrowser entwickelt. Mit Lesezeichen, die in jeder Situation vergeben werden können, reduziert sich die Suche nach oft benötigten Objekten auf ein Minimum.

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