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Fotos mit Ortsangabe versehen

28.10.2008 | 12:06 Uhr |

Neben technischen Informationen kann man in digitale Bilder auch Angaben über den exakten Aufnahmeort integrieren. Geotagging heißt diese Technik, und viele Programme und Portale nutzen sie bereits

Unter Geotagging versteht man das Versehen von Bildern, Filmen oder anderen Informationen mit geografischen Koordinaten. Auf diese Weise lässt sich etwa einem Bild ein Längen- und Breitengrad sowie optional eine Höhe über Normalnull zuweisen. Bilder mit derartigen Informationen zu versehen ist kein großes Problem. Die Exif-Spezifikationen bieten bereits Felder für die Eingabe solcher Daten. Alle Bilder, die mit halbwegs aktuellen Digitalkameras geschossen wurden, lassen sich also nachträglich mit den Geodaten versehen. Ebenso Scans und andere Bilder, die - wie im folgenden Workshop gezeigt - einen Exif-Header verpasst bekommen haben. Es gibt inzwischen erste Digitalkameras, die die Geodaten automatisch über ein internes oder externes GPS-Modul bei der Aufnahme erfassen.

Integration und Nutzen

Wer sich diesen Luxus nicht leisten kann oder will oder Geotagging für gescannte Fotos anwenden möchte, kann das mit kostenloser Software nachträglich tun. Apple-Programme wie Vorschau und Aperture unterstützen bereits Bilder, die über Geodaten verfügen. Sie ermöglichen die Anzeige einer Google-Map, in der der Ort zu sehen ist, an dem das Foto geschossen wurde. Die genannten Programme lassen den manuellen Eintrag der Koordinaten allerdings momentan nicht zu, auch iPhoto ist hier noch nicht so weit. Gut gerüstet und einfach zu bedienen ist die Software Picture Info Editor. Das Tool ist kostenlose Donationware und auf unserer Heft-CD zu finden.

Sobald die Bilder über Geodaten verfügen, lassen sich die schon genannten Aufnahmeorte anzeigen, zudem gibt es Portale, die eine Karte mit den Bildern, etwa eines Urlaubs, zeigen. vr

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