941878

Gesprengte Ketten (1)

14.09.2005 | 16:09 Uhr |

Das Fazit unseres letztjährigen Router-Vergleichstest war die Hoffnung, dass die WLAN-Soft- und Hardware-Entwickler besser zusammenarbeiten. Und tatsächlich: Es hat sich viel getan in Sachen Kompatibilität.

Airport WLAN Abstract
Vergrößern Airport WLAN Abstract

Weil der schnellere 802.11n-WLAN-Standard nun doch bis 2006 auf sich warten lässt, konzentrieren sich die Hersteller auf andere Kaufanreize wie beispielsweise ein integriertes DSL-Modem oder bessere Router-Software. Virtuelle Server, die Ports gezielt an Rechner weiterleiten, gehören im Zeitalter von Onlinespielen, Internet-Telefonie und Videochat zum guten Ton, viele Geräte bieten bereits vordefinierte Profile für einzelne Anwendungen an. Auch Bandbreiten-Management – oft auch als Quality of Service (siehe Glossar, letzte Seite) bezeichnet – ist für solche Einsatzzwecke in vielen Modellen vorhanden.

An der Kompatibilitäts-Front hat sich dank verbesserter Soft- und Hardware einiges getan. Nicht nur die Erreichbarkeit sondern auch der Datendurchsatz ist unter dem Strich besser, aber noch nicht perfekt, wie unsere sehr stark variierenden Messungen zeigen. Die von Apple verbauten Broadcom-Chips verstehen sich nun besser mit Routern anderer Hersteller als noch vor einem Jahr. Dies liegt daran, dass Broadcom seine Chips inzwischen stark verbessert hat, so dass diese nun auch andere Hersteller verbauen. Im letzten Jahr war Apple noch der einzige Hersteller im Test mit Broadcom-Chipsatz.

0 Kommentare zu diesem Artikel
941878