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Test Braun Tavla 12

03.02.2012 | 11:21 Uhr |

Mit rund 30 x 22 Zentimeter Fläche bietet das Tablett viel Platz zum zeichnen, und das angesichts seiner Größe für einen moderaten Preis. Doch für Grafikprofis ist das Tablett wenig geeignet

Per USB verbindet man den Braun Tavla 12 mit dem Mac und hier kommen wir in stutzen. Denn auf dem USB-Kabel ist folgender Hinweis angebracht: "If Mac OS, replug USB Connector. When you reboot computer.". Und tatsächlich, nach einem Neustart des Rechners lässt sich das Tablett erst verwenden, nachdem man das USB-Kabel aus- und wieder eingesteckt hat. Das lässt sich verschmerzen, da das Grafiktablett auch an der USB-Schnittstelle der Apple-Tastatur funktioniert.

Die Einstellungen

Für den Mac ist ein schlichtes Dienstprogramm mitgeliefert, das es nur in englisch gibt. Allerdings verrichtet es seine Arbeit klaglos. Hier lassen sich die beiden Tasten am Stift einstellen, die der linken und rechten Maustaste entsprechen. Außerdem kann man den Stiftdruck anpassen.

An der oberen Seite des Braun Tavla 12 befinden sich 20 Zellen, die per Stiftdruck vordefinierte Tastaturbefehle ausführen, aber auch Programme starten könnnen. Die Belegung der Felder lässt sich ebenfalls im mitgelieferten Dienstprogramm vornehmen.

Stift und Maus

Neben einem Eingabestift mit vier Ersatz-Spitzen liegt dem Braun Tavla 12 eine einfache Maus bei. Einen Stift sowie Ersatzspitzen kann man auf Nachfrage bei Braun Photo Technik auch nachbestellen, wie uns der Hersteller versichert hat.

Die Maus kann man nur auf der Arbeitsfläche des Tabletts verwenden. Doch die Maus kann nur als Notbehelf dienen, denn beispielsweise zum umsetzen muss man die Maus über zwei Zentimeter hochheben, damit der Mauszeiger sich nicht mehr bewegt.

Zeichnen

Gerade für das digitale Zeichnen ist der Braun Tavla 12 wegen seiner großen Arbeitsfläche gut geeignet. Doch für anspruchsvollere Zwecke eignet sich dieses Grafiktablett wie auch die Wacom-Bamboo-Serie nicht, da man nicht mit dem Drehen des Stifts auch das gewählte Pinselspitzen-Werkzeug drehen kann.

Gut gefällt dagegen, dass man über die obere Leiste des Braun Tavla 12 oft benötigte Befehle schnell aufrufen kann, beispielsweise das Dialogfenster der Pinselspitzen. Das Zeichnen gelingt mit dem Tablett gut, auch wenn man sich zunächst an den Druckpunkt der Spitze gewöhnen muss.

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