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Test Wacom Bamboo Fun M Pen & Touch

03.11.2011 | 11:02 Uhr |

Wer oft gestalterisch am Mac arbeitet, für den ist ein Grafiktablett ein nützlicher Helfer.

Dabei ist ein Grafiktablett schon lange nicht mehr nur noch den Grafik-Profis vorbehalten. Denn mit der Bamboo-Serie hat Marktführer Wacom schon seit langem Grafiktabletts für den privaten Grafiker und Photoshop-Künstler im Angebot. Wir testen den aktuellen Vertreter der Serie Bamboo Fun Pen & Touch in der Größe M (Modell CTH-670). Die Stift-Eingabe bietet eine Auflösung von 2540 lpi. Zudem kann der Stift zwischen 1024 Druckstufen unterscheiden. Hier verbessert sich das Tablett nicht im Vergleich zum Vorgänger , allerdings reicht diese Auflösung völlig aus, um auch fein zu arbeiten. Die aktive Fläche für die Stiftbedienung beträgt 216 x 137 mm, das reicht für eine bequeme Bedienung.

Drahtlos kostet Extra

Die Verbindung zum Mac erfolgt entweder per mitgeliefertem USB-Kabel oder drahtlos mit dem zusätzlichen Wireless Accessory Kit , das rund 40 Euro kostet. Dieses Kit beinhaltet einen Sender und Empfänger sowie einen Akku für das Grafiktablett, der per USB geladen wird. Der USB-Dongle für den Mac kann man übrigens bequem im Tablett verstauen, damit er nicht verloren geht. Auch der Sender/Empfänger, der neben einem Ein-Schalter eine Akkuanzeige bietet, findet seinen Platz in einem eigenen Schacht. Im Test funktioniert die drahtlose Verbindung auf Anhieb und ohne Störungen, so lässt sich das Tablett auch mal ohne störende Kabel bequem auf den Schoß nehmen.

Software-Paket

Registriert man das Tablett auf der Wacom-Webseite, kann man die Programme Photoshop Elements 9 (Bamboo Fun Small Pen & Touch: Photoshop Elements 8 ), Art Rage 3 Studio Pro und Corel Painter Essentials 4 herunter laden. Leider ist die Registrierungsseite auf Englisch, doch die Programme kann man alle in Deutsch laden. Alleine diese Programme sind bereits ein großer Mehrwert, sofern man diese vorher noch nicht hatte. Zwar gibt es bereits Photoshop Elements 10 , diese Version bietet aber nur wenige Neuerungen gegenüber Version 9.

Außerdem kommt das Bamboo Fun Pen & Touch mit einer Systemerweiterung, in der sich das Tablett nach Wunsch konfigurieren lässt. Auch das Programm Bamboo Dock wird installiert, hier lassen sich neben vielen kleinen Programmen und Spielen auch eigene Programm zufügen, die mit einem Klick gestartet werden.

Stift-Eingabe

Anders als bei einer Maus kann man den Stift nicht umsetzen um eine längere Strecke auf dem Display zurück zu legen. Vielmehr muss man mit dem Stift bis an das entsprechende Ende der aktiven Fläche fahren, die Größe der aktiven Fläche entspricht der Displayauflösung. Die Bedienung mit dem Stift braucht etwas Eingewöhnung, doch nach kurzer Zeit kann man ihn recht unkompliziert verwenden. Da der Stift Druckpunktsensitiv ist, lässt sich mit einer Pinselspitze bei geringem Druck ein dünner Strich und bei größeren Druck ein dickerer Strich ziehen.

Auf eine Profi-Funktion muss man indes verzichten. So ist es anders als bei der Profi-Serie Intuos 4 nicht möglich, die Werkzeugspitze zu drehen (Rotationssensitivität). So eignet sich die Bamboo-Serie nicht für das fortgeschrittene Malen mit Painter oder den häufigen Gebrauch von Pinselspitzen in Photoshop, die keine runde Form haben.

Touch-Eingabe

Auch mit den Fingern kann an da Tablett bedienen, so wirkt es wie ein überdimensionales Touchpad. Auch von Apples Trackpad gewohnte Multitouch -Gesten wie vergrößern und verschieben sind mit dem Tablett möglich. Scrollen mit zwei Fingern klappt sehr gut und flüssig, auch mit dem von Apple gewohnten Nachlauf.

Wischt man in einem Webbrowser mit drei Fingern nach Links oder Rechts, kann man zwischen den aufgerufenen Webseiten navigieren. Wischt man mit vier Fingern, erscheint das Programmwahl-Fenster.

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