Macbook mit mehr Power
Größere Festplatten
Größere Festplatten
Erst ab dem weißen Unibody-Macbook bekommt man von Apple ab Werk mindestens eine Festplatte mit 250 GB Speicherplatz. Bei allen Vorgängern musste man sich mit deutlich weniger zufrieden geben. Vor allem bei größeren Musik-, Bild- und Filmsammlungen kann deshalb der Platz knapp werden. Volle Festplatten gehen außerdem langsamer ans Werk als weniger gefüllte, und auch das System kann bei wenig freiem Speicherplatz in Schwierigkeiten kommen, da es dann keinen Platz mehr für seine Zwischenspeicher findet. Wieviel Speicherplatz noch verfügbar ist, lässt sich schnell im Finder feststellen, wenn man ein neues Fenster öffnet und in der Seitenleiste die interne Festplatte oder den eigenen Privatordner anklickt. Unten im Fenster zeigt der Finder den noch verfügbaren Speicherplatz auf der internen Festplatte an.
Beim Einbau einer neuen Festplatte kann man guten Gewissens eine mit einer Drehzahl von 7200 Umdrehungen pro Minute greifen. Standardmäßig verwendet Apple Laufwerke mit 5400 Umdrehungen. Einen echten Geschwindigkeitsgewinn hat man davon aber nur, wenn man Programme verwendet, die häufig auf die Festplatte zugreifen, wie Filemaker oder Photoshop. Andernfalls ist es sinnvoller, den für eine schnellere Platte notwendigen Aufpreis in eine größere zu investieren. Berücksichtigen muss man zudem, dass schnellere Platten in der Regel etwas lauter sind und auch etwas mehr Strom verbrauchen.
Auf keinen Fall lohnt es sich, beim Kauf eines neuen Macbooks eine größere Festplatte zu ordern. Für den Aufpreis bekommt man nämlich eine gleich große 320-GB-Festplatte beim Händler, und es bleibt bei einer 500-GB-Platte sogar noch Geld übrig. Die standardmäßig im Macbook verbaute Platte transferiert man dann in ein externes USB-Gehäuse und verwendet sie für das Backup.
Was nicht funktioniert, ist ein externes 2,5-Zoll-USB-Laufwerk zu kaufen, um dessen Gehäuse zu öffnen und die Platte in das Macbook umzuziehen. Denn die meisten momentan angebotenen externen Gehäuse lassen sich nicht oder nur mit dem Risiko der Zerstörung öffnen, und zuweilen kommt dann noch eine Überraschung: Manche Hersteller wie Western Digital verbauen in externen Gehäusen Festplatten, bei denen der SATA-Anschluss nicht mehr vorhanden und der USB-Anschluss fest mit der Platte verbunden ist. Man kann sie also gar nicht mehr in einem Macbook verwenden.
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