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HD Speedtools 2.0

12.08.2004 | 10:46 Uhr |

Intechs Toolsammlung gestattet zahlreiche Tests und Optimierungen an Mac und Peripherie. Manche Tools jedoch sind uns nicht ausgereift oder aussagekräftig genug.

Von dem gut bestückten Hauptfenster aus ruft Speedtools seine Module auf. Hier prüft die Software auch, ob im Internet neuere Versionen der Tools zur Verfügung stehen.
Vergrößern Von dem gut bestückten Hauptfenster aus ruft Speedtools seine Module auf. Hier prüft die Software auch, ob im Internet neuere Versionen der Tools zur Verfügung stehen.
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Unter der übersichtlichen Oberfläche der Speedtools Utilities verbergen sich insgesamt acht Werkzeuge zum Überprüfen, Einrichten und Sichern von internen Festplatten wie externen Laufwerken. So bietet die Toolsammlung Tests an, um die Datenintegrität von Laufwerken zu kontrollieren oder nach defekten Sektoren zu fahnden.
Der Smart-Guard überwacht mit dieser Funktionalität ausgestattete Festplatten auf drohende Ausfälle, bei Bedarf lässt sich der Test auch manuell starten. An einem unserer Macs bricht die Untersuchung im Test jedoch immer wieder kommentarlos ab. Auch die Benachrichtigung per E-Mail über den Zustand der Festplatte will bei uns auf Grund fehlender Konfigurationsmöglichkeiten am Einzelplatz nicht klappen.
Drive PC erlaubt es, per Firewire- oder USB angeschlossene Festplatten am Mac so zu formatieren, dass diese sich auf das Windows-Dateisystem FAT32 verstehen und unter beiden Betriebssystemen verwendbar sind. Auf solchen Volumes lassen sich auf Grund interner Beschränkungen des Dateisystems allerdings nur maximal 4 GB große Dateien schreiben.

Das Tool Disk Defrag will auf der Festplatte verstreute Datenfragmente wieder zusammenführen und dadurch die Zugriffsgeschwindigkeit des Laufwerks erhöhen. Wie unter Mac-OS X zu erwarten, spüren wir davon in unserem Test keinen Unterschied. Sehr empfehlenswert sind allerdings Backups der Daten oder eines kompletten Laufwerks. Beides bietet Speedtools, leider aber nicht die Option, beim Sichern eines kompletten Laufwerks einzelne Dateien zur Verminderung der Gesamtgröße auszuschließen. Mindestens irreführend ist das Angebot, Laufwerke gleich bootfähig auf CD oder DVD zu brennen, das klappt nämlich wegen Problemen mit den Zugriffsrechten nicht. Dafür unterstützt das Tool Komprimierung und 128-bit-Verschlüsselung von Backup-Images.

Das Device Tuner Utility hilft bei Problemen mit der Transferrate bei Firewire-Geräten, indem es die Standardtransferrate von Datenpaketen begrenzt. Schließlich überprüft Quick Bench die Schreib- und Lesegeschwindigkeit angeschlossener Laufwerke. Damit lassen sich Festplatten auf ihre Performance hin testen und vergleichen, sodass über längere Distanz auch ein schleichender Leistungsschwund frühzeitig feststellbar ist. Schade, dass nicht für gegebene Mac-Konfigurationen bereits Vergleichswerte mitgeliefert werden.
Nette Zugabe: mit der Kernel-Extension "Hi-Cap" lassen sich auch in älteren Macs IDE-Festplatten mit mehr als 128 GB Kapazität in voller Größe ansprechen. Will man jedoch von einem solchen Laufwerk booten, darf die Bootpartition nicht größer als 128 GB sein. Im Test funktioniert das mit einer 250 GB Platte von Hitachi in einem doch schon recht betagten G4 Dual 450 einwandfrei.

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