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HP: Invasion der Profi-Drucker, Spitzenmodell getestet

23.09.2002 | 12:10 Uhr |

Eine ganze Palette von Druckern für den professionellen Einsatz stellt Hewlett-Packard heute vor. Exklusiv können wir bereits einen Blick auf das Spitzenmodell, den Singlepass-A3-Farblaser Color Laser Jet 5500HDN, werfen.

Neben der A3-Farblaser-Familie Color Laser Jet 5500 stellt HP die Lowend-A4-Farblaserfamilie Color Laser Jet 2500 vor, deren Basismodell 1300 Euro kostet. Mit der Business-Inket-3000-Serie bringt HP zudem postscript-fähige A4-Tinentrahler auf den Markt, die sich durch einzeln austauschbare Tintenpatronen und den großen Papiervorrat von bis zu 1100 Blatt hervorheben. Für unterwegs gibt es zu guter Letzt den Deskjet 450, der viermal so schnell wie sein Vorgänger sein soll. Erst kürzlich stellte der Druckerriese die portablen Fotodrucker Photosmart 130 und seinen mit Display ausgestatteten Kollegen Photosmart 230 vor. Außerdem präsentierte HP erst wenige Wochen zuvor das neue Spitzenmodell seiner Fotodrucker, den Photosmart 7550. Dieser Drucker arbeitet mit sieben Farben, aufgeteilt auf drei Patronen: Je nach Druckjob kombiniert der Photosmart 7550 die verschiedenen Druckpatronen.

A3-Farblaser


Exklusiv im Macwelt-Testcenter steht bereits ein Vorserienmodell des HP Color Laser Jet 5500. Das Gerät gibt Farbseiten in einem Durchgang aus und erreicht so 22 A4-Farbseiten pro Minute. In der nächsten Macwelt-Ausgabe testen wir ausführlich das Spitzenmodell, hier ein erster Eindruck. Das Konzept des Color Laser Jet 5500 ist mit dem des kleinen Bruders Color Laser Jet 4600 identisch. Von vorne gelangt man zu den Tonerkartuschen, die man zusammen mit der Belichtungseinheit tauscht. Die Toner sind übereinander angebracht. Auf diese Weise hält sich zum einen die Stellfläche in Maßen und zum anderen lässt sich so sehr einfach der Toner wechseln oder ein Papierstau beheben. Nachträglich kann man beim Color Laser Jet 5500 allerdings keine Duplexeinheit einbauen. Wer einen A3-Laserdrucker mit Finisher-Funktionen wie Sortieren, Heften oder Lochen sucht, muss sich nach einem anderen Gerät umsehen. Auch kann der Drucker kein A3-Überformat verarbeiten. Im unseren ersten Test, den wir vorerst ohne finalen Treiber durchführen, erreicht der Drucker durchwegs eine solide Geschwindigkeit. Da wir noch keine finalen Druckertreiber haben, können wir die Druckqualität aber nicht vollständig auswerten. Unsere bisherigen Testausdrucke lassen jedoch erkennen, dass der Color Laser Jet 5500 ein sehr guten Schriftdruck bietet. Vollflächen erscheinen homogen, dafür sind die Ausdrucke etwas flau.
Unser erster Eindruck: Mit dem Color Laser Jet 5500 bekommt man einen unkomplizierten und einfach zu handhabenden A3-Drucker, der allerdings kein A3 Überformat beherrscht. Die Verarbeitungs- und Druckgeschwindigkeit ist ordentlich, die Druckqualität ist auf den ersten Blick eben so gut wie die des Color Laserjet 4600. mas

Color Laserjet 5500: Die Modelle

(Modell/Ausstattung/Preis)

Color Laser Jet 5500
Basismodell, USB, 600-Blatt-Papierzuführung, 96 MB RAM
4490 Euro

Color Laser Jet
5500N Fast-Ethernet, USB, 600-Blatt-Papierzuführung, 96 MB RAM
4930 Euro

Color Laser Jet 5500DN
Fast-Ethernet, USB, 600-Blatt-Papierzuführung, Duplex, 96 MB RAM
5250 Euro

Color Laser Jet 5500DTN
Fast-Ethernet, USB, Duplex, 1100-Blatt-Papierzuführung, 160 MB RAM 6790 Euro

Color Laser Jet 5500HDN Fast-Ethernet, USB, Duplex, 1600-Blatt-Papierzuführung, 160 MB RAM, 10-GB-Festplatte
7750 Euro

A4-Farblaser


Mit der Color-Laser-Jet-2500-Serie bringt Hewlett-Packard einen kleinen A4-Farblaserdrucker (48 x 45 x 33 cm) auf den Markt, der 16 Schwarzweiß-Seiten oder vier Farbseiten pro Minute bei 600 dpi zu Papier bringen kann. Für die Druckaufbereitung sorgt ein 300 MHz schneller Prozessor. Jedes Modell ist mit einem 64 MB großen Arbeitsspeicher ausgestattet, der sich auf 256 MB erweitern lässt. Mit der Instand-On-Technologie soll die erste Farbseite selbst aus dem Ruhezustand nach 29 Sekunden und die erste Schwarzweiß-Seite nach 16 Sekunden im Ausgabefach liegen. Wie bei seinen großen Farblaser-Kollegen klappt man lediglich eine große Abdeckung an der Vorderseite auf und wechselt so Verbrauchsteile und behebt eventuelle Papierstaus. Neben einer 250 Blatt fassenden Papierzuführung lässt sich das Baismodell mit einer 500 Blatt fassenden Kassette erweitern.

Color Laserjet 2500: Die Modelle


(Modell/Ausstattung /Preis)

Color Laserjet 2500L
125-Blatt-Papierzuführung und USB-Anschluss
1300 Euro

Color Laserjet 2500
375-Blatt-Papierzuführung und USB-Anschluss
1555 Euro

Color Laserjet 2500N
375-Blatt-Papierzuführung, USB- und Ethernet-Anschluss
1950 Euro

Color Laserjet 2500TN
875-Blatt-Papierzuführung, USB- und Ethernet-Anschluss
2330 Euro

Postscript-fähiger Tintenstrahler


Mit der Serie Business Inket 3000 stellt Hewlett-Packard einen A4-Tintenstrahldrucker vor, der in Präsentationsqualität bis zu acht Farb- beziehungsweise 14 Schwarzweiß-Seiten pro Minute ausgeben kann. Seine vier Tintentanks lassen sich einzeln austauschen, zudem hat das Gerät vier separate Druckköpfe. Maximal schafft der Drucker eine Auflösung von 2400 x 1200 dpi. Zwei Prozessoren, 160 und 400 MHz schnell, und das HP Postscript 3 sorgen für die Druckaufbereitung. Der vorinstallierte 88 MB große Arbeitsspeicher lässt sich auf 344 MB erweitern. Das Basismodell hat eine 300 Blatt fassende Papierzuführung und -ablage. Zusätzlich kann man das Gerät mit einem 100-Blatt-Ausgabefach und einer 700 Blatt fassenden Papierkassette erweitern. Auch mit einer Duplexeinheit für den automatischen doppelseitigen Druck lässt sich das Gerät ausstatten, das Spitzenmodell hat sie bereits eingebaut. Beispielsweise zum zwischenlagern großer Druckjobs kann man den Business Inket 3000 mit einer 10 GB große Festplatte erweitern.

Business Inket 3000: Die Modelle

(Modell/Ausstattung/Preis)
Business Inket 3000
300-Blatt-Papierzuführung und USB-Anschluss
1100 Euro

Business Inket 3000
300-Blatt-Papierzuführung, USB- und Ethernet-Anschluss
1500 Euro

Business Inket 3000
1100-Blatt-Papierzuführung, Duplex, USB- und Ethernet-Anschluss
1800 Euro

Mobiler Bürodrucker


Für das mobile Büro schickt HP den Deskjet 450Ci (300 Euro) und -Cbi (350 Euro) ins Rennen. Beide Drucker haben für den Anschluss am Mac eine USB- und eine IrDA kompatible Infrarotschnittstelle und bieten zudem einen Compact-Flash-Steckplatz. Optional bekommt man auch eine Bluetooth-Schnittstelle. Maximal erreichen die Drucker eine Auflösung von 4800 x 1200 dpi. Druckjobs sollen die Drucker viermal so schnell wie ihre Vorgänger der Deskjet-350-Serie ausgeben. Mit der Lithium-Ionen-Batterie, die für 350 Seiten im Schwarzweiß-Modus halten soll, wiegt der 34 x 82 x 165 mm große Drucker zwei Kilo. Der Deskjet 450Ci kommt ohne Batterie. mas

Info: Hewlett-Packard Tel (nur D) 01 80/5 32 62 22 Web www.hp.com/de

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