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Lacie Laplug

28.11.2011 | 15:22 Uhr |

Der Speicherspezialist Lacie bietet mit dem Laplug eine Lösung an, die beliebige USB-Festplatten zu Netzwerkspeichern aufrüstet. Daten lassen sich kabelgebunden oder drahtlos tauschen.

An ein Apple TV erinnert der Laplug nur äußerlich. Er ist ganz auf das Heimnetzwerk angelegt.
Vergrößern An ein Apple TV erinnert der Laplug nur äußerlich. Er ist ganz auf das Heimnetzwerk angelegt.

Daten lassen sich mit Hilfe des Lacie Laplug im lokalen Netz, also über Ethernet oder WLAN, leicht teilen. Dazu verbindet man das Netzwerkgerät per Ethernetkabel mit dem Router, bringt es an das Stromnetz und stöpselt einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte in den vorderen oder einen der drei rückwärtigen USB-Anschlüsse.

Ohne weitere Konfiguration lässt sich nun über den Finder eines Macs auf den Speicher zugreifen und man kann Dateien öffnen, kopieren und bearbeiten. Je nach Entfernung bemerkt man bei kabellosem Kontakt zum Router und größeren Dateien wie Videos eine leichte Ladeverzögerungen respektive gelegentliches Ruckeln, doch insgesamt ist die Übertragungsgeschwindigkeit gut.

Probleme bereitet im Test die Software zum Zugriff auf den Laplug (Lacie Network Assistant) auf einem der Testrechner. Die Software startet zwar, zeigt aber das verbundene Gerät nicht an. Somit lassen sich der vorgesehene Fernzugriff oder Backups über Time Machine auf angeschlossenen Laufwerken sowie die Option "Medienserver" für iTunes nicht nutzen. Auf einem Windows-Rechner dagegen funktioniert die Software, und auch auf einem weiteren iMac arbeitet der Assistent. Allerdings bricht die Verbindung immer wieder ohne ersichtlichen Grund ab. Erst erneute Updates der Software aufgrund unserer Nachfragen lösen einige der Probleme. Neue Updates zeigt das Laplug zwar an, installiert sie aber nicht automatisch. Firmware-Updates muss man umständlich über einen USB-Stick auf Root-Ebene vornehmen. Die Oberfläche dieses Assistenten mit den so genannten Widgets ist nicht besonders intuitiv. Auch die versprochenen freien Hostnamen für den Fernzugriff auf den Laplug via Internet oder FTP ist bei DynDNS so nicht mehr verfügbar (und im Verfahren ebenfalls wenig intuitiv). Selbst der im Test mehrfach kontaktierte Support konnte hier nicht weiterhelfen.

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