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High-End-iMac 27 Zoll Core i7 mit 3,4 GHz (2011)

20.05.2011 | 17:10 Uhr |

Apples High-End-iMac kommt mit einer 3,4 Gigahertz schnellen Core-i7-CPU und einem Grafikchip, der selbst passonierten Spielern das Herz höher schlagen lässt. Wir testen den iMac-Boliden in der Praxis und im Labor

iMac 2011 Design
Vergrößern iMac 2011 Design
© Apple

Die High-End-Konfiguration, die Apple uns schickt, ist mit acht Gigabyte RAM, dem 3,4 GHz Core i7 und dem Grafikchip AMD Radeon HD 6970M ausgerüstet. Derart aufgerüstet kostet der 27-Zoll-iMac 2.300 Euro. Damit ist er über 1.000 Euro teurer als der kleinste 21,5-Zoll-iMac aber immer noch 100 Euro billiger als der günstigste Mac Pro mit Quad-Core-CPU. Und genau mit diesem muss er sich im Test messen.

Der Steckplatz für SD-Karten befindet sich nach wie vor gefährlich nahe am Schlitz des optischen Laufwerks. Hier kann die SD-Karte schon mal versehentlich im falschen Slot verschwinden.
Vergrößern Der Steckplatz für SD-Karten befindet sich nach wie vor gefährlich nahe am Schlitz des optischen Laufwerks. Hier kann die SD-Karte schon mal versehentlich im falschen Slot verschwinden.

Optional bekommt man den iMac mit einer SSD-Festplatte die für deutlich kürzere Zeiten beim Booten und Starten von Programmen sorgt. Apple lässt sich diese Option allerdings saftig bezahlen. 500 Euro zahlt man für die 256 Gigabyte fassende SSD-Platte, wenn man sie im Austausch zum magnetischen Laufwerk bestellt. Will man beide Platten zusammen haben, zahlt man 600 Euro extra.

Der Core-i7-Prozessor greift auch acht Megabyte Cache zurück, arbeitet mit vier Kernen und mit einer Basistaktfrequenz von 3,4 Gigahertz. Der Chip kommt mit den beiden Intel-Technologien Turbo-Boost und Hyperthreading.

Turbo-Boost übertaktet gezielt einzelne Kerne in der CPU, wenn andere Kerne nicht benötigt werden. Die Taktfrequenz ist daher nicht mehr länger eine feste Größe. So spricht man inzwischen von einer Basistaktfrequenz. Mit diesen Taktraten arbeiten die Prozessoren nur dann, wenn die Turbo-Technologie deaktiviert ist. Ist sie eingeschaltet, schaltet der Chip - je nach Anwendung - einen oder mehrere Gänge hoch. Der 27-Zoll- iMac mit 3,4-Gigahertz-Core-i7-CPU erreicht unter Last eines einzelnen Kerns bis zu 3,8 Gigahertz.

Hyperthreading gaukelt dem Betriebssystem doppelt so viele CPU-Kerne vor, wie physikalisch vorhanden sind. Dabei werden die tatsächlich vorhandenen Kerne besser ausgelastet, was insgesamt zu einer Geschwindigkeitssteigerung führt. Nur das Top-Modell des iMac mit optionalem Core i7-Prozessor arbeitet mit Hyperhreading.

CPU-Leistung

Rechenintensive Anwendungen, die Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden CPU-Kernen machen, profitieren wie üblich am meisten. Beim 3D-Rendern mit Cinebench erreicht der High-End-iMac 6,78 Cinebench-Punkte. Damit ist er 28 Prozent schneller als der vorherige Super-iMac mit Core-i7-CPU (2,93 Gigahertz). Auch den Vierkern-Mac Pro hängt er noch deutlich ab, dieser erreicht nur 5,07 Cinebench-Punkte. Lediglich dem 12-Kern-Mac-Pro muss er sich sichtbar geschlagen geben (15,22 Cinebench-Punkte).

Alle Benchmark-Ergebnisse des Super-iMac mit Core i7 und 3,4 Gigahertz finden Sie in der folgenden Übersicht:

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