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Indesign CS 3 Beta

03.04.2007 | 14:27 Uhr |

Das Update für Adobes Layout-Programm hat sichtlich unter dem Motto der Detailverbesserung gestanden. Die mit Indesign CS 3 auf den Anwender zukommenden Neuerungen erweitern und ergänzen die bisherigen Funktionen und bieten Arbeitserleichterungen für den Layout-Alltag, ohne große Umstellungen nach sich zu ziehen. Auf Intel-Macs arbeitet Indesign CS 3 nun direkt mit dem Prozessor zusammen, ohne Übersetzungshilfe von Rosetta zu benötigen.

In unserem Test der englischen Betaversion auf einem Mac Mini Core Duo –denn Indesign CS 3 ist nun auch für den Intel-Prozessor optimiert – treten keine Probleme und unvorhergesehenen Wartepausen auf. Die einzige Neuerung, die wir nicht unter die Lupe genommen haben, ist das automatische Anlegen von Layouts aus XML-Daten mit Hilfe von Scripts.

Neuerscheinung

Neuer Anstrich: Symbole für die Paletten, Voransichten in der Seitenpalette und eine konfigurierbare Steuerungspalette sind Teil der überarbeiteten Oberfläche.
Vergrößern Neuer Anstrich: Symbole für die Paletten, Voransichten in der Seitenpalette und eine konfigurierbare Steuerungspalette sind Teil der überarbeiteten Oberfläche.

Adobe hat nicht nur am Erscheinungsbild der Programmoberfläche gearbeitet, sondern auch einige Änderungen und Ergänzungen vorgenommen, die die Arbeit mit Indesign erleichtern. An erster Stelle steht dabei die Möglichkeit, die Programm­menüs sowie die Paletten und die Kontextmenüs der Paletten an die eigenen Vorstellungen anzupassen. So lassen sich alle nicht benötigten Befehle ausblenden, was die Menüs übersichtlicher macht. Jedes Menü mit ausgeblendeten Befehlen bekommt zusätzlich einen Eintrag, über den man die nicht verfügbaren Optionen vorübergehend einblendet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Menüeinträge mit einer Farbe zu hinterlegen, um beispielsweise besonders häufig benötigte Befehle zu kennzeichnen. Die Einstellungen lassen sich als Set ablegen, so dass man zwischen verschiedenen Menükonfigurationen wechseln kann. Außerdem lassen sich die Menüvorgaben zusammen mit den Palettenpositionen in einem Arbeitsbereich speichern.

Konfigurationsmöglichkeiten gibt es auch für die Steuerungspalette. Hier lässt sich über das Palettenmenü ein Fenster aufrufen, über das man jede Option in der Palette ein- oder ausschalten kann. Adobe hat zudem die Belegungen für Zeichen- und Absatzeinstellungen erweitert. Zur Zeichenbelegung sind die Ausrichtung und die Einzüge hinzugekommen, in der Absatzbelegung einige Zeicheneinstellungen wie Schrift, Schriftgröße und der Zeilenabstand. Dadurch muss man deutlich weniger hin- und herwechseln als bisher. Außerdem ist das Palettenmenü der beiden Belegungen identisch und lässt sich wie die anderen Menüs konfigurieren.

Effekte: Verlaufende Transparenzen und Reliefeffekte für Text und Rahmen bieten neue Gestaltungsoptionen.
Vergrößern Effekte: Verlaufende Transparenzen und Reliefeffekte für Text und Rahmen bieten neue Gestaltungsoptionen.

Bei den anderen Paletten gibt es statt der Karteikartenreiter mit senkrecht stehender Beschriftung nun Symbole am rechten Bildschirmrand. Die Palettensymbole lassen sich zu Gruppen zusammenstellen und dann gemeinsam per Mausklick ein- und ausblenden. Neu ist eine in den Vorgaben zu aktivierende Option, die dafür sorgt, dass sich die Paletten nach Gebrauch automatisch wieder auf das Symbol reduzieren. Ebenfalls hinzugekommen ist die Vorschau auf den Seiteninhalt in der Palette „Seiten“. Transparente Objekte tragen nun ein eigenes kleines Symbol und nicht mehr ein Schachbrettmuster auf dem Seitensymbol.

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