947452

Intel-iMac ist immer noch ein iMac!

30.01.2006 | 16:19 Uhr |

Ohne Zweifel bricht nun - wieder einmal - ein neues Zeitalter für Apple an. Power PC ist out, Intel ist in. Schneller sollen die Intel-Chips sein, vor allem, wenn es darum geht, Leistung gegen Stromverbrauch aufzurechnen. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Den iMac hatte wohl kaum jemand auf der Liste, als Steve Jobs den ersten Intel-Mac auf der Macworld Expo in lick macht ein Intel-iMac allerdings durchaus Sinn. Im neuen iMac arbeitet ein Intel Core Duo Prozessor mit bis zu 2 GHz Takt. Dieser Chip kostet im Einkauf mehr als ein G5-Prozessor von IBM, daher passt er wesentlich besser in das Preisgefüge eines iMac als etwa in einen Mac Mini oder in ein iBook.

Laut Apple soll der Intel-iMac zwei bis dreimal schneller sein, als der bisherige iMac G5. Möglich mache dies der Intel-Prozessor, der mit zwei CPU-Kernen arbeitet und über zwei Megabyte Cache-Speicher verfügt, auf den beide CPU-Kerne gemeinsam zugreifen können. Apple weist in einem Benchmark-Vergleich auf die deutlich höhere Rechenleistung hin, allerdings erkennt man, dass die Benchmarks entweder synthetischer Natur sind (SPECint, SPECfp) oder sich auf 3D-Rendering (Modo, Cinebench) beziehen. Beide Fälle sind extrem CPU-intensiv. Hier lässt sich durch geschickte Programmierung und Optimierung auf die jeweilige CPU am meisten herausholen. Wir verlassen uns nicht auf solche synthetischen Benchmarks, sondern gehen die Sache praxisgerecht an.

0 Kommentare zu diesem Artikel
947452