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Iris Business Card Reader II

04.01.2005 | 15:28 Uhr |

Praktisches System aus Software und Scanner zum Erfassen von Visitenkarten

Iris Business Card Reader
Vergrößern Iris Business Card Reader

Nach einem Messebesuch besteht das Gepäck in der Regel auch aus einem großen Stapel Visitenkarten. Um diese nicht manuell zu erfassen, kann man den Business Card Reader II von Iris einsetzen. Dies ist eine Kombination aus einem kleinen, über den USB-Anschluss mit Strom versorgten Scanner und der Software Cardiris 3. Letztere erkennt den Text der Karten und ordnet diesen den jeweiligen Datenfeldern wie Name, Firma, Telefon oder E-Mail-Adresse zu. Um die unterschiedlichen Gepflogenheiten der Kartengestaltung zu berücksichtigen, gibt es 49 verschiedene Länder zur Auswahl. Zum Scannen schiebt man die Karte in den Scanner ein, der automatisch den Scanvorgang startet und anschließend die Texterkennung aufruft, die Anordnung des Textes (Hoch- oder Querformat) wird automatisch richtig erkannt. Die erfassten Daten lassen sich an das Adressbuch oder an Entourage weiterleiten, als vCard sowie als Text oder HTML-Datei speichern.

Wunder darf man sich nicht erwarten, dazu sind die Layouts der Visitenkarten zu unterschiedlich und oft auch reichlich unübersichtlich. Ein Großteil der Daten wird aber korrekt erkannt, den Rest muss man manuell korrigieren, bevor man die Informationen exportiert. Dazu lässt sich auch einfach ein Bereich der Visitenkarte markieren und in das dazugehörige Datenfeld ziehen. Passen muss die Software bei Visitenkarten mit dunklem Hintergrund. Cardiris ist nicht auf den mitgelieferten Scanner beschränkt sondern öffnet auch mit anderen Scannern erfasste Visitenkarten. Dabei erkennt die Software auch mehrere mit einem Flachbettscanner eingelesene Karten, sofern man einen dunklen Scanner-Hintergrund verwendet.

Fazit

In Firmen, die viele Visitenkarten zu erfassen haben, lohnt sich die Anschaffung des Business Card Readers. Durch seine kompakten Ausmaße lässt er sich der Scanner auch unterwegs einsetzen. Alternativ kann man die Software auch für rund 60 Euro separat anschaffen und die Karten mit einem Flachbettscanner erfassen. th

Note: 2,2.

Vorzüge: einfache Handhabung, Direktexport in das Adressbuch oder zu Entourage, handlicher Scanner

Nachteile: schlampige deutsche Lokalisierung, kommt nicht mit dunklen Hintergründen zurecht

Alternative: keine

Preis: € (D) 200, € (A) 207, CHF 274

Technische Angaben

Systemanforderungen: ab Mac-OS X 10.1 (10.3 empfohlen), ab Mac-OS 9.1, G3-Prozessor oder besser

Info: Iris

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