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Iris Card Pro 4

21.05.2008 | 18:04 Uhr |

Der Miniaturscanner Iris Card Pro ist auf das Erfassen von Visitenkarten spezialisiert. Die mitgelieferte OCR-Software Card Iris ist dafür zuständig, die gescannten Texte umzusetzen und den einzelnen Feldern wie Name, Firma, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zuzuordnen.

Damit das Programm weiß, um welches länderspezifische Format es sich handelt, stellt man in einem Aufklappmenü das Land ein. Die Ergebnisse sind recht gut, kleinere Korrekturen sind aber meist notwendig. Zudem kommt das Programm mit dem "ß" nicht zurecht. Weniger professionell zeigt sich dann die Übergabe der Informationen an das Adressbuch von Mac-OS X 10.5, denn Card Iris unterschlägt die URL der Webseite und trägt häufig dieselbe Telefonnummer gleich in mehrere Felder ein (Privat, Arbeit und Mobil). Sichert man die Ergebnisse als vCard, ist zwar die URL vorhanden, nicht aber die Postleitzahl. Der Versuch, wie vom Hersteller beworben auch Fotos zu scannen, scheitert, die Ergebnisse sind unbrauchbar.

Visitenkarten-scanner mit Text-erkennung

Note: 3,4 befriedigend

Vorzüge unterstützt viele länderspezifische Formate, direkte Übergabe an das Adressbuch, Stromversorgung über USB

Nachteile manche Felder werden nicht übergeben, Foto-Option unbrauchbar, Fehler in den Vorgaben des Button-Managers

Alternative keine

Preis Euro (D, A) 185, CHF 265

Technische Angaben

Anschluss: USB 2.0, Maximale Auflösung 600 dpi; Systemanforderungen: ab Mac-OS X 10.3.9

Info Iris, www.irislink.com

Der ebenfalls installierte Iris Card Button Manager wird beim Rechnerstart aktiviert und sorgt dafür, dass der Scanner entweder per Knopfdruck oder automatisch beim Einführen der Karte die Arbeit aufnimmt. Sobald jedoch Card Iris gestartet ist, lässt sich der Scanner nur noch über das Programm bedienen. Die Auswahlknöpfe in den Voreinstellungen zeigen sich widerwillig und übernehmen die Einstellungen häufig nicht.

Fazit

Die mitgelieferte Software benötigt noch Feinschliff, um das Gerät für den Arbeitsalltag fit zu machen. Auch sollte der Hersteller die deutsche Lokalisierung nochmals von einem Muttersprachler überarbeiten lassen. th

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