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Jobo Spectator

01.12.2007 | 15:57 Uhr |

Der kompakte Spectator mit integriertem Li-Ion-Akku bietet zwei integrierte Speicherkartenslots für alle gängigen Kartentypen.

Jobo, Spectator
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Der Ein-/Ausschalter ist einerseits ein Fingernagelkiller und schwer zu bedienen. Das ist andererseits von Vorteil, denn so schaltet er sich nicht versehentlich ein. Nach dem Einschieben der Speicherkarte drückt man die Kopiertaste und die Speicherkarte wird auf die interne Festplatte kopiert, inklusive Verify. Der Kopiervorgang lässt sich nicht abbrechen. Für ein Gigabyte braucht der Spectator 17 Minuten. Der Datentransfer auf den Rechner hingegen ist mit gemessenen 16,9 Megabyte pro Sekunde ausreichend schnell. Die hakelige Bedienung erfordert Geduld. Die Tasten reagieren nicht immer sofort und zwischen zwei Klicks sollte man etwas warten. Das Zoomen in Bilddateien ist meilenweit entfernt von der Qualität eines Giga Vu und damit unbefriedigend. Zuerst wird nur in sehr kleinen Schritten das Bild vergrößert, die letzten beiden Steps machen das Bild sehr pixelig und sind nicht zu gebrauchen. Der Akku hinterlässt einen befriedigenden Eindruck – mit einer Akkuladung kopieren wir 12,3 Gigabyte auf die Festplatte.

Fazit

Der kleine Bilderspeicher für unterwegs erfordert viel Geduld. Für Hobbyfotografen, die auf eine RAW-Ansicht verzichten können, ist das recht günstige Gerät jedoch eine Überlegung wert. tb

Wertung

Note: 3,3 befriedigend

Vorzüge Display, Verify, kompakte Abmessungen, Akku ladbar per USB

Nachteile hakeliger Ein-/Ausschalter, keine Anzeige von RAW-Dateien, ungenaue Akkuanzeige

Alternative Jobo Giga Vu Pro Evolution

Preis 40 GB: € (D, A) 249, CHF 448; 80 GB: € (D, A) 299, CHF 528; 120 GB: € (D, A) 379, CHF 648

Technische Angaben

2,5 Zoll LCD-Display 960 x 240 Pixel, Steckplatz für CF, SD, MMC, MS, MD, SDHC, USB 2.0

Systemanforderungen: ab Mac-OS X 10.2

Info Jobo

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