973272

Kameras für alle Fälle

16.07.2007 | 13:28 Uhr |

Zwar kann man mit einer digitalen Spiegelreflexkamera sehr schöne Fotos schießen und hat alle Gestaltungsfreiräume, die einem eine Kamera bieten kann. Doch im Urlaub ist sie nicht immer praktisch.

Spätestens nach drei Stunden Rundgang durch eine brütendheiße andalusische Stadt wünscht man sich ein paar Gramm weniger Marschgepäck. Eine Kompaktkamera kommt dem entgegen, muss jedoch etwa beim Heranzoomen eines Kirchturms passen. Dies schafft ein digitaler Zoom, doch der vergrößert lediglich einen Ausschnitt im Foto, und zwar zu Lasten der Fotoqualität. Aus diesem Dilemma helfen Kompaktkameras mit einem großen Zoombereich. Wir testen acht höchst unterschiedliche Vertreter, die teilweise Erstaunliches leisten.

Panasonic Lumix DMC-TZ3 1-fach-Zoom...
Vergrößern Panasonic Lumix DMC-TZ3 1-fach-Zoom...

In der Hand

Jeder Jeck ist anders, heißt ein Kölner Sprichwort. Und der Spruch stimmt, die Bedienführung und die Handhabung einer Kamera kann man nur bedingt objektiv testen. Während dem einen eine Kamera angenehm in der Hand liegt, kann sie einem anderen nicht behagen. Deshalb raten wir, eine Kamera vor dem Kauf selbst in die Hand zu nehmen.

...3-fach-Zoom...
Vergrößern ...3-fach-Zoom...

Dennoch gibt es einige Eigenarten bei der Menüstruktur oder Handhabung. Viele Kompaktkameras haben keinen optischen Sucher mehr. Im Testfeld ist er nur noch bei den beiden Kameras von Canon zu finden und hilft beispielsweise bei sehr starker Sonneneinstrahlung. Immerhin, die Displays werden zusehends besser. Im Test verwenden die meisten Kameras ein 2,5 Zoll (6,35 cm) großes Display. Das der Caplio R6 ist mit 2,7 Zoll geringfügig größer, die Lumix TZ3 nutzt drei Zoll (7,35 cm) und bietet auch die beste Abbildungsqualität. Ein Problem ist typisch für die kleinen Kameras mit ihren großen Displays: Die Bedienelemente wandern zur Kameraseite und lassen sich meist nur verwenden, wenn man die Kamera in beide Hände nimmt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
973272