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Lemonade Tycoon - Reich mit Limo

04.05.2009 | 15:50 Uhr |

Vom Limostand zum Softdrink- Millionär. Lemonade Tycoon ist eine typische Wirtschaftsimulation. Der Spieler startet mit Mini-Budget und arbeitet sich langsam zur ersten Adresse für Erfrischungsgetränke

Als Kind selbst gemachte Limonade in der Nachbarschaft zu verkaufen ist in den USA ein typisches Klischee für die ersten selbstverdienten Dollar. Es ist der Inbegriff jugendlicher Geschäftstüchtigkeit. Auch Lemonade Tycoon setzt auf dieses Geschäftsprinzip und erhebt es gleich zur Storyline. Hier startet man ebenfalls mit einem kleinen Stand in seiner Wohnsiedlung. Hier gilt es, das Produkt Limo möglichst gewinnbringend an den Mann zu bringen.

Der Spieler bestimmt das Rezept, sorgt für den Zutatennachschub und bestimmtden Preis. Nur mit einer gut ausbalancierten Mischung werden die Kunden zufrieden und die Absätz stabil. Das Spielprinzip der kostenlosen Wirtschaftsimulation ist dabei einfach. Als Junggeschaftsmann kauft man Zitronen, Zucker, Eiswürfel und Becher, um daraus erfrischende Limo zuzubereiten. Das Rezept bestimmt gleichzeitig den Zutatanverbrauch und die Gewinnspanne. Weniger teure Zitronen pro Kanne erhöhen den Reingewinn, ärgern aber die Kunden mit miesem Geschmack.

Lemonade Tycoon

Wirtschaftssimulation im Retro-Look

Hersteller: Electronic Arts

Preis: Kostenlos

Note: 1,5 gut

Vorzüge: Retro-Ästhetik, einfaches Prinzip

Nachteile: Mitunter nervige Werbeeinblendungen

Alternative: Keine bekannt

Kostenlos - mit Werbung

Gegen ein paar Dollar Miete kann man sich an besseren Plätzen aufstellen als der eigenen Nachbarschaft. Am Strand oder in der Altstadt wartet deutlich mehr Kunden auf Erfrischung. Anfang sind die Mietkosten jedoch niht hereinzuholen. Zubehör wie eine Saftpresse erleichtert und beschleunigt die Arbeit, erfordern aber auch Investitionen.

Im Spiel schalten sich öfters Webung und Umfragen dazwischen.
Vergrößern Im Spiel schalten sich öfters Webung und Umfragen dazwischen.

Lemonade Tycoon ist ein nettes Wirtschaftsspiel in der Optik der entsprechenden Pendands aus den Neunzigerjahren. Schön, dass EA das Spiel ohne Kaufpreis anbietet. Völlig frei ist es jedoch nicht. Zwischen den Spieltagen wird immer wieder Werbung oder Umfragen eingeblendet. Dies kann unter Umständen an den Nerven zerren.

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