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LED-Fernseher mit Mac-Anbindung

02.11.2010 | 13:12 Uhr |

An aktuellen Fernsehgeräten kann man es erkennen: die IT-Welt und die Wohnzimmer-Unterhaltungselektronik wächst nun doch endlich zusammen. Wir testen aktuelle Flachbildfernseher mit Internet-Funktionalität und Mac-Anbindung.

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Die aktuelle Generation von HD-TV-Geräten wartet vor allem mit zwei Eigenschaften auf: sie ist sparsamer dank LED-Beleuchtung und multimedialer dank Netzwerkanschluss. Wir fühlen den aktuellen Modellen der 40- bis 42-Zoll-Klasse von Panasonic, Philips, Samsung und Sony auf den Zahn und wollen einige brennende Fragen klären: können die Geräte einen Computer für den Zugang zum Internet ersetzen? Sind sie als Bildschirm für den Mac geeignet? Kann der integrierte Mediaplayer den spezialisierten Geräten oder einem Mac Paroli bieten?

Eines ist beim ersten Anblick klar. Die Geräte sind eine Augenweide. Dank der LED-Beleuchtung, die bei allen als Edge-LED, also einer Reihe von LED-Lampen am Rand besteht, sind die Geräte nur noch drei bis fünf Zentimeter flach. Sie sind modern - im Fall von Samsung und Sony allerdings mit einer spiegelnden Oberfläche, die vor allem bei hellen Umgebungen Probleme bereitet. In unserem Testwohnzimmer mit seitlichen raumhohen Fenstern ist das aber bei eingeschaltetem Bild kein Thema. Optisch fällt nur der Panasonic mit seinem hausbackenen Plastik-Look auf. Zwar sind die anderen auch aus Plastik - bei Philips sieht es nach gebürstetem Aluminium aus - aber sie sind sehr modern. Besonders chic ist der optionale Alu-Look-Ständer des Sony, der den Fernseher wie eine Skulptur aussehen lässt.

Die Ausstattung kann sich bei allen sehen lassen. Neben einem Mediaplayer für Internet, Bilder, Filme und Musik gibt es einen Netzwerkanschluss (optional WLAN), USB-Ports für Datenträger oder WLAN-Module, Fernsehempfänger für alle wichtigen Übertragungsarten wie Kabel (DVB-C), Antenne (DVB-T) und Satellit (DVB-S2) - letzteres für HDTV. Der Philips hat ihn als einziger nicht eingebaut und kommt mit einem Huckepack-Modul, welches an den HDMI-Port angeschlossen wird und wie ein internes Satellitenmodul in die Benutzerführung eingebunden ist.

Ein Steckplatz für ein HD-plus-Modul gehört ebenfalls dazu, denn nur hiermit sind die HD-Kanäle von RTL, SAT.1, Pro Sieben, VOX und Kabel Eins zu empfangen. Als Besonderheit bringt der Panasonic einen HD-Rekorder mit. Einfach nur eine USB-Festplatte anschließen, konfigurieren und schon kann man Fernsehprogramme aufzeichnen - das ist klasse.

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