888688

MP3-Player mit Festplatte

05.12.2001 | 00:00 Uhr |

Im Vergleichstest von mobilen Jukeboxen in Macwelt 1|2002, die seit heute am Kiosk liegt, sind uns einige Druckfehler unterlaufen. Lesen Sie hier in der korrigierten Fassung über iPod, Archos und Co.

Im MP3-Player-Test in der aktuellen Ausgabe der Macwelt (Macwelt 01/2002, Seite 52) sind uns leider auf Grund des sehr knappen Zeitrahmens (Apples iPod erreichte uns erst am Tage der Drucklegung) einige Druckfehler unterlaufen.
Im Einführungstext zur Tabelle schreiben wir, dass keiner der MP-3-Player unter Mac-OS X funktioniert. Der iPod funktioniert aber sehr wohl unter Mac-OS X.
In der Tabelle ist fälschlicherweise der Nex II als Qualitätstipp ausgezeichnet. Dieses Prädikat gebührt richtigerweise dem Hango, wie auch im Text beschrieben.
Den Preis des Archos Jukebox-Rekorders haben wir ohne deutsche Mehrwertsteuer angegeben. Das Gerät kostet inklusive Merhwertsteuer 770 Mark.
Wir reichen den kompletten Test in korrigierter Fassung an dieser Stelle nach.

Apple erhebt mit dem iPod den Anspruch, den besten, kleinsten und leichtesten MP3-Player auf den Markt zu bringen. für Mac-Anwender gibt es jedoch schon einige Alternativen, allerdings für die USB-Schnittstelle des Mac

Abspielgeräte für Musikdateien nach dem MP3-Standard (MP3-Player) gibt es schon seit einiger Zeit. Die Mehrzahl dieser Geräte bietet jedoch nur Platz für eine einzige CD. Trotzdem ist Apple mit dem iPod nicht der erste Hersteller, der einen MP3-Player mit integrierter Festplatte entwickelt hat. Die MP3-Player Personal Jukebox von Hango, Pocket Mstation von Mstation, Nex II von Frontierlabs und den bereits in Macwelt 11/01, Seite 34, vorgestellten Archos Jukebox Rekorder erfüllen ebenfalls dieses Kriterium. Nex II besitzt zwar keine fest eingebaute Festplatte, nimmt jedoch über einen Steckplatz für Compact-Flash-2-Karten IBMs Microdrive-Festplatten auf. Gerne getestet hätten wir Creatives MP3-Player Nomad Jukebox, sie traf aber nicht rechtzeitig bei uns ein.

Ausstattung und Handling


Schon der Name verrät es: Jukebox Recorder von Archos verfügt über die gr??te Funktionsvielfalt, da das Gerät nicht nur als MP3-Player und portable Festplatte, sondern auch als Aufnahmegerät dient. Es ist zwar der kleinste Player mit einer 2,5 Zoll-Festplatte, aber mit einem Gewicht von 350 Gramm einer der schwersten. Die Ingenieure bei Archos haben die Akkus an beiden Seiten der Festplatte angeordnet. Diese Konstruktion bedingt ein recht kleines Display, das aber auf acht Zeilen viel Information anzeigt. Die Jukebox besitzt als einzige einen Kopfh?rer mit einem Lautstärkeregler im Kabel, was sehr praktisch ist. Die mitgelieferte Neopren-Tragetasche hat kein Sichtfenster, man muss also das Gerät zum Bedienen aus der Tasche ziehen.
Die Pocket Mstation ist das gr??te Gerät im Test und muss mit zwei Händen bedient werden. Dies liegt nicht an der gro?en, blau beleuchteten Anzeige, sondern an der quer eingebauten Festplatte. Die Mstation ist etwas schwerer als der Rekorder von Archos. Dass der Hersteller auch an den stationären Einsatz zu Hause gedacht hat, zeigen die beiliegende Fernbedienung und die Tragetasche, die sich auch als Standfu? eignet. Dank Sichtfenster und L?chern für die Anschlüsse kann das Gerät ständig in der Tasche bleiben.
Hangos Personal Jukebox kommt mit einem umfangreichen Zubeh?r: Verbindungskabel zur Stereoanlage, Ladekabel für den Zigarettenanzünder im Auto sowie ein Kassettenadapter fürs Autoradio zählen neben der üblichen Tragetasche (mit Sichtfenster und Anschlussl?chern) und dem Ladegerät zur Ausstattung. Die Personal Jukebox ist gro? und hat ein gro?es Display, liegt aber gut in der Hand und ist leichter als Jukebox Recorder und Mstation.
Das Küken im Testfeld ist der Nex II, entsprechend schmal fällt die blaue Anzeige aus. Die Neopren-Tragetasche macht zwar die wichtigste Taste von au?en zugänglich, wer einen Blick auf die Anzeige werfen will, muss das Gerät jedoch herausnehmen. Das IBM-Microdrive schiebt man oben in den Player, der USB-Anschluss des Nex II ist mangels Treiber am Mac nutzlos. Der deutsche Vertrieb Memoryworld schafft die Mac-Anbindung über ein Compact-Flash-Lesegerät mit USB-Schnittstelle. So kann der Mac das Microdrive lesen und beschreiben.

Mehr...

0 Kommentare zu diesem Artikel
888688