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Mac Mini Core 2 Duo

01.10.2007 | 17:24 Uhr |

Das ging fast im iMac-Rausch unter: Apple hat zeitgleich zur Vorstellung des Alu-iMac auch den Mac Mini überarbeitet. Er kommt nun mit 64-Bit-CPU, deutlich mehr Speicher und größeren Festplatten

Mac Mini Core Duo 2
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Als Low-Cost-Einsteiger-Mac war er gedacht, als Steve Jobs den Mac Mini vor fast drei Jahren erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Seine Worte klingen uns noch im Ohr: „Diejenigen, denen ein Mac bislang zu teuer war, haben nun keine Entschuldigung mehr!“

Damals kostete das Einstiegsmodell unter 500 Euro – ein Preis , an den selbst absolute Low-Cost-PCs im Jahre 2005 nicht herankamen. Doch von diesem Preispunkt hat sich Apple längst verabschiedet. Der günstigste Mac liegt schon seit längerer Zeit bei einem Preis von 600 Euro. Da liegen Low-Cost-PCs mit 300 bis 400 Euro deutlich darunter. Doch Apple wäre nicht Apple, wenn der Mac Mini nicht etwas besonderes wäre – und das neue Modell hat in einigen Bereichen tatsächlich Besonderes zu bieten.

Nach wie vor unerreicht sind die winzigen Gehäuseabmessungen des Mac Mini. Zwar gibt es Nachahmer aus Fernost, die Billig-PCs in diesem Formfaktor anbieten, doch in puncto Leistung und Ausstattung können sie dem Mac Mini nur selten das Wasser reichen. Zudem fühlt sich das Aluminiumgehäuse des Mini sehr „wertig“ an und sieht selbst im Wohnzimmer äußerst schick aus.

Die Neuheiten der aktuellen Mac-Mini-Generation lassen sich an drei Fingern abzählen: Schnellere Prozessoren, mehr RAM, größere Festplatten. Die Preise sind dabei erfreulicherweise gleich geblieben, man bekommt also mehr Leistung fürs Geld. Und dennoch: ein abgespecktes Modell für unter 500 Euro würde der Mini-Reihe gut stehen und so manchen „Aldi-Gänger“ von seinem Weg zur dunklen Seite der Macht abbringen können.

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