Mac-OS X auf dem PC
Efi-X macht den PC zum Mac
Apple wollte es mit allen Mitteln verhindern, doch nun ist es Realität: Mit Hilfe eines einfachen USB-Moduls kann man sich aus handelsüblichen PC-Komponenten einen vollwertigen Mac zusammenbauen
Das Zaubermodul nennt sich Efi-X. Es geisterte schon vor einigen Monaten durch die Presse, aber so recht wollte niemand glauben, dass die kleine Hardware funktioniert. Wir haben eines der ersten finalen Module aus der Serienfertigung getestet, und es funktioniert tatsächlich - und wie!
Das Efi-X-Modul besteht aus einem schwarzen quadratischen Kästchen, etwa fünf mal fünf Zentimeter groß und knapp einen Zentimeter dick. Auf der Rückseite prangt ganz groß die Aufschrift "Made in Germany". Hinter dem Hersteller steckt allerdings die Firma "Art Studios Entertainment Media", und die sitzt in Taiwan. Was die Hardware mit Deutschland zu tun hat, wird nicht ganz klar. Jedenfalls macht das Modul einen stabilen und sauber verarbeiteten Eindruck, und auch die Verpackung kann sich sehen lassen. Sie ist aufwendig gefertigt und verfügt über einen Magnetverschluss. Ziemlich viel Aufwand für ein Modul, dass normalerweise unsichtbar im Innern eines Computers verschwindet.
Efi-X: Bios-Einstellungen
So sieht die Hauptseite des Gigabyte-Bios aus, man erreicht sie, indem man die "Del"-Taste direkt nach dem Einschalten des PCs drückt
Um die Boot-Priorität einzustellen, muss man das Menü "Advanced BIOS Features" aufrufen
Hier stellt man die zunächst die Festplatten-Boot-Priorität ein
Mit der Plus-Taste (+) verschiebt man den Eintrag "EFiX Booting Device" an die erste Stelle. An zweiter Stelle sollte die angeschlossene Festplatte stehen.
Wieder zurück im Advanced-Menü stellt man jetzt als erstes Boot-Device das optische Laufwerk ein (CDROM)
Dazu geht ein Untermenü auf, in dem man das CDROM-Laufwerk auswählt
Genauso geht man mit dem zweiten Boot-Device vor, hier sollte man jedoch die Festplatte (Hard Disk) auswählen
Auch hier erscheint das Untermenü
Will man auch von USB-Festplatten booten können, sollte man als drittes Boot-Device "USB-HDD" einstellen
Nun muss man noch die USB-Maus und Tastatur aktvieren, dazu wählt man das Menü "Integrated Peripherals" aus
"SATA RAID/AHCI Mode" sollte man auf jeden Fall auf "Disabled" stellen
Dazu gibt es ein eigenes Untermenü
Die Unterstützung für USB-Tastaturen sollte man aktivieren. Dazu ruft man den Punkt "USB Keyboard Support" auf
Das erscheinende Untermenü setzt man auf "Enabled"
Genauso verfährt man mit der USB-Maus-Unterstützung "USB Mouse Support"
Auch hier stellt man den Menüpunkt auf "Enabled"
Mit der ESC-Taste kehrt man nun zum Hauptmenü des BIOS zurück. Mit "F10" und anschließend "Y" (wegen amerikanischer Tastaturbelegung muss man hier "Z" drücken) und der Eingabetaste speichert man die Bios-Einstellungen dauerhaft ab
Der Efix-PC sollte nun automatisch neu booten, nach einiger Zeit erscheint dieser Boot-Manager - Achtung, der Manager erscheint nur für 5 Sekunden. In dieser Zeit sollte man eine Cursortaste drücken, um ein Bootlaufwerk auszuwählen
Liegt eine Leopard-Installations-DVD im optischen Laufwerk, kann man das DVD-Laufwerk mit den Cursortasten auswählen
Drückt man nun die Eingabetaste, bootet der Efix-PC von der Leopard-DVD
Nach einiger Zeit erscheint der Mac-OS-X-Installer. Ab hier geht es wie bei jedem normalen Mac weiter
Den üblichen USB-Anschluss sucht man vergebens. Aus dem Gehäuse ragt nur ein neunpoliger Pfostenfeldstecker. Dieser passt auf das entsprechende Gegenstück, das viele handelsübliche PC-Hauptplatinen anbieten. Sie stellen damit USB-Ports für den Anschluss von diversen internen Komponenten, wie zum Beispiel Bluetooth- oder Wlan-Module bereit. Diese internen Komponenten greifen auf eine andere Anschlussnorm zurück.
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