1022509

Adventure "Die Rückkehr zur geheimnisvollen Insel"

04.08.2009 | 10:59 Uhr |

Das spannende Abenteuerspiel "Die Rückkehr zur geheimnisvollen Insel" der Kheops Studios lehnt sich an Motive von Jules Verne an. Das ungewöhnliche Adventure hat nur einen Nachteil: Es ist viel zu kurz.

Adventure-Spiel: Die geheimnisvolle Insel 41
Vergrößern Adventure-Spiel: Die geheimnisvolle Insel 41

Mina allein unterwegs

Mit der jungen Mina sind wir nach dem Kentern während einer Weltumseglung auf einer einsamen Südpazifikinsel gestrandet. Telefon, News-Empfang und GPS per Satellitenübertragung, die sie am Handgelenk trägt, funktionieren nicht mehr, weil der Akku leer ist. Gleich zu Anfang fällt ein seltsames, offenbar energetisches Gitternetz am Inselhimmel auf. Aus den Ressourcen der Insel, auf der wir zu Beginn ohne konkretes Ziel, aber neugierig herumwandern, müssen wir uns zunächst um etwas Essbares kümmern. Dabei sammeln wir Eier, Kokosnüsse oder Krabben. Später finden wir den Affen Jep, der nach unserer Heilpflege und Fütterung eine große Hilfe ist, wenn er etwa auf höher liegende Plateaus klettert und die selbstgebastelte Strickleiter herunterlässt, damit auch wir diese Ebenen erreichen. Überhaupt gibt es auf dem Eiland eine Menge zu sammeln: Feuersteine beispielsweise, Messerklingen oder Stofftücher, später auch Hammer, Flinten und explosive Chemikalien. Immer wieder vibriert und bebt es aus unersichtlichem Grund auf der ganzen Insel. Nachdem wir uns notdürftig eine Batterie hergestellt haben, funktionieren zum Glück GPS und Telefon wieder.

Mama ruft an - leider können nur wir sie hören, nicht umgekehrt, sodass es unmöglich bleibt, unsere Position durchzugeben. Bald bemerken wir zudem, dass die Insel - auch abgesehen von der reichen Tierwelt von Affen über Spinnen bis zu Schlangen - nicht völlig unbewohnt ist. Der Geist von Jules Vernes Kapitän Nemo vom legendären Schiff der Nautilus sucht uns heim und verlangt, dass wir seinen Leichnam begraben. Diesen finden wir schließlich in einer Höhle, die jede Menge Geheimnisse und Hilfsgeräte bietet. Sogar ein Diaprojektor lässt sich dort in Gang setzen, der in wenigen Bildern die Geschichte der auf der Insel Gestrandeten erzählt. Richtig aufregend wird es, als wir eine Leiter zu einem unterirdischen See hinunterklettern. Nach der Überwindung eines Seemonsters legen wir den inzwischen aufgefundenen und instand gesetzten Taucheranzug mit Glockenhelm an und kommen an der guten, alten Nautilus heraus. Deren Zugang wird leider, wie inzwischen auch andere Stellen der Insel, von einem schießenden Schweberoboter bewacht. Wie es am Ende doch gelingt, in das Boot einzudringen und die Schutzhülle um die Insel zu deaktivieren, so dass ein Hubschrauber uns abholen und retten kann, sei hier nicht verraten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1022509