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And Yet It Moves 1.0.3

26.05.2009 | 16:17 Uhr |

In einer originellen 2D-Papierschnitzelwelt ist man per Jump-and-Run auf den Spuren der manchmal gar nicht so einfachen, aber immer unterhaltsamen Leichtigkeit des Seins unterwegs.

Die Idee zu diesem Spiel entstand in einem Computerkurs an der Technischen Universität in Wien. Der Prototyp von And Yet It Moves gewann bereits 2007 Studenten- und Nachwuchspreise und wurde unter anderem auf Spielmessen präsentiert. Das Konzept ist bestechend einfach: Durch eine Welt, die aus Papierschnipseln und Pappe kreiert zu sein scheint, bewegt man sich mit seinem Papiermännlein über abgrundtiefe Klippen, fallende Steine, an Affen, Schlangen und Bienenschwärmen vorbei und vermeidet es, in schwebende schwarze Löcher zu fallen. Dazu bewegt und dreht man seine Spielfigur mit wenigen editierbaren Tasten (Standardeinstellung: A/D für rechts/links), außerdem sind Hüpfeinlagen (W: springen) möglich. Die Rotationen bewegen die Spielwelt in 90 Grad nach links oder rechts (Links-/Rechtspfeil) oder auch um 180 Grad (Pfeil nach unten) Spielcontroller werden am Mac mit diesem Spiel leider nicht unterstützt, aber es klappt auch nach einer ersten Orientierung problemlos mit der Tastatur.

Papiermännchen fallen in Richtung Tastatur

Wohlgemerkt: Unser Spielcharakter fällt mit wehenden Haaren über den Bildschirm immer nach unten Richtung Keyboard, egal wo der Boden im Spiel sich aktuell befindet. Das heißt die Schwerkraft im üblichen Sinn ist in And Yet It Moves aufgehoben. Gerade das macht aber den erheblichen Spielspaß aus. Fällt man zu tief, verschwindet man entweder im schwarzen Niemandsland oder kracht mit einem immer wieder ärgerlichen "Skrotsch" auf Boden und Felsen - das Männlein zerbirst in seine Papierabschnitte. Aber keine Sorge: gleich geht’s vom letzten Speicherpunkt aus weiter, wobei dies immer durch andere Männlein markierte Zwischenziele innerhalb eines Levels sind, freies Speichern ist nicht möglich. Beendet man das Spiel während eines Levels, sind alle Fortschritte in diesem beim Neustart verschwunden. Will man zwischendurch etwas anderes am Mac erledigen, ohne später wieder ganz von vorn anfangen zu müssen, bleibt einem nur übrig, in den englischsprachigen Optionen vom Vollbild- auf den Fenstermodus umzuschalten.

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