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Macbook und Macbook Pro

20.09.2006 | 12:00 Uhr |

Mit der Vorstellung der neuen Macbooks hat Apple seine mobile Produktreihe nun komplett auf Intel-Prozessoren umgestellt. Insgesamt sechs mobile Intel-Macs stehen nun zur Verfügung. Der Bereich deckt die meisten Anwendungsfälle gut ab.

Da ist sie nun, Apples komplett neue Produktlinie von mobilen Macs. Nicht nur optisch machen die Geräte eine gute Figur, auch die Bandbreite der Ausstattungsdetails und der technischen Möglichkeiten hat Apple gut abgewogen.

Macs für unterwegs

Den Einstieg macht das neue Macbook – ohne den Zusatz „Pro“. Insgesamt drei Konfigurationen stellt Apple bereit. Für 1080 Euro ist man mit dem Basismodell dabei und das ist nur unwesentlich mehr, als das 12-Zoll-iBook bislang kostete.

Das Top-Modell des Macbook sticht durch die schwarze Gehäusefarbe hervor. Das ist zwar keine revolutionäre Neuerung, denn schwarz, respektive grau waren alle mobilen Macs vor Januar 2001, als Apple mit dem Powerbook G4 das Metall-Design einführte. Dennoch zeigt die neue Farbgebung, dass man sich in Cupertino langsam von der Einheitsfarbe Weiß im Consumer-Bereich verabschiedet. Den Anfang machte der iPod U2, gefolgt vom iPod Nano und dem aktuellen videofähigen iPod-Modell, die beide wahlweise in weiß oder schwarz erhältlich sind.

Nun hält die schwarze Gehäusefarbe auch in den Mac-Bereich Einzug. Allerdings ist das schwarze Macbook nicht mit einer polierten, glänzenden Oberfläche ausgestattet, sondern kommt im Unterschied zu den iPods in einem samtartigen, matten Kunststoffgehäuse.

Wer mehr Leistung oder Ausstattungsdetails wie zum Beispiel einen schnellen 3D-Grafikchip oder einen Expresscard-Steckplatz braucht, kann sich eines der drei Macbooks mit dem Zusatz „Pro“ aussuchen. Das 15-Zoll-Modell bietet hier einen guten Kompromiss zwischen Abmessungen, Gewicht und Leistung. Das 17-Zoll-Macbook Pro richtet sich schließlich an Profis oder Personen, die auf Statussymbole Wert legen.

Wir haben sämtliche Modelle ausführlich im Testcenter „gemartert“ und können nun eine praxisrelevante Einordnung aller mobilen Intel-Macs liefern.

Mobile Macs für Einsteiger

Glänzen tun sie, die Macbooks – und nicht nur der Bildschirm. Nach ein paar Stunden Arbeit an dem schwarzen Modell des iBook-Nachfolgers steigt tatsächlich der Wert auf der nach oben offenen „Haben-will-Skala“. Und das, obwohl im Vorfeld viel und heftig über Grafikleistung und reflektierende Hochglanz-Displays gezankt wurde.

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