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Welchen Mac soll ich kaufen? – Eine Kaufberatung

03.11.2016 | 12:24 Uhr |

Apples Produktpalette wird stets größer. Mac, iPhone, iPad, iPod, Apple Watch: Was leisten die Geräte in der Praxis? Unser Anspruch: Wir testen alles, was Apple aktuell auf dem Markt hat. Der Überblick: Was taugen die derzeit angebotenen Geräte?

Während Apple im Jahresrhythmus iPhone und iPad aktualisiert, sind Macs in der Regel etwas langlebiger. Meist bekommen sie einmal im Jahr nur ein Prozessorupgrade, bleiben aber sonst unverändert. Alle paar Jahre kommt Apple aber mit einem neuen Formfaktor für seine Macs daher. Etwa im Herbst 2012 mit dem iMac ohne DVD-Laufwerk oder ein gutes Jahr später mit dem Mac Pro in Zylinderform. Im Frühjahr 2015 ein völlig neues Macbook erschienen, das Apple ein Jahr später mit verbesserten Komponenten aktualisierte. Vor kurzem war das Macbook Pro dran, das Gerät bekam eine Touch ID und die kontextsensitive Funktionsleiste namens Touch Bar.

In diesem Jahr ist die Renovierung der iMacs ausfallen, diese bekamen vergangenen Herbst neue Intel-Chips der fünften und sechsten Generation der Core-Prozessoren, zudem kommt nun auch der 21,5-Zoll-iMac optional mit Retina-Display. Die 27-Zöller sind mittlerweile nur noch mit der 5K-Auflösung erhältlich – und arbeiten mit Intel-Chips der Generation Skylake. Schon länger nicht mehr angefasst hat Apple den Mac Pro und den Mac Mini, Upgrades erscheinen überfällig. Indes positioniert Apple das in zwei Größen erhältliche iPad Pro als Konkurrenz vor allem zu Windows-Notebooks – aber auch die eigenen Mac-Verkäufe leiden unter dieser Konkurrenz. 

Unser Überblick über Apples Rechner-Angebot:

iMac – der Allrounder

Der iMac ist ein All-in-One-Desktop-Rechner. Nur der Prozessor des Einstiegsmodells rechnet mit zwei Kernen, alle anderen iMacs sind mit Quad-Core-Chips ausgestattet. Außerdem ab Werk: acht Gigabyte RAM (gegen Aufpreis 16 GB RAM für 21,5 Zoll und bis zu 32 GB RAM für 27 Zoll), flotte Grafikchips von AMD oder Nvidia, drahtlose Tastatur (Magic Keyboard) und Maus (Magic Mouse 2) sowie ein 21,5- oder 27-Zoll-Monitor. Neben dem größeren Bildschirm unterscheiden sich die 27-Zöller auch in der CPU, sie haben seit Oktober 2015 die Core-Chips von Intel der sechsten Generation (Skylake) eingebaut, die 21,5-Zöller müssen sich mit der fünften Generation Broadwell begnügen.

Alle 21,5-Zöller kommen mit Festplatte, gegen Aufpreis gibt es ein deutlich flotteres Fusion Drive. Bei diesem ist zu beachten: die 1-TB-Version kommt mit 24 GB nutzbarem Flashspeicher, nur bei der 2-TB-Fassung sind 128 GB Flash verbaut. Das kleinste der 27-Zoll-Modelle kommt ab Werk mit einer Festplatte, die beiden anderen Grundkonfigurationen enthalten ein Fusion Drive. Das Display liegt hinter Glas und spiegelt somit bei starkem Lichteinfall. Die Retina-Versionen (4K bei 21,5 Zoll, 5K bei 27 Zoll) bieten extrem hochauflösende Displays und unterstützen den Farbraum DCI-P3 und können 10 Bit pro Farbkanal darstellen.

iMac
© Apple

Empfehlung Der iMac ist das Allround-Genie. Er bietet derzeit am meisten Mac fürs Geld, sehr gute CPU- und Grafikleistung. Das Retina-5K-Modell eignet sich besonders als Videoschnittplatz, auch Fotografen und Grafiker schätzen das extrem scharfe Display, auch das des iMac Retina 4K . Das nächste Update ist nicht vor 2017 zu erwarten, vermutlich wird es sogar Herbst werden.

Aktuelle Macs im Leistungsvergleich

Mac

CPU-Leistung

Grafik-Leistung

Ergonomie/Verbrauch

Einheit

Prozent

Prozent

Prozent

Macbook 12 Zoll Core M 1,1 GHz (2015)*

74

111

252

Macbook 12 Zoll Core M 1,1GHz (2016)

79

151

232

Macbook Pro 13 Zoll Core i5 2,5 GHz (Referenz)

100

100

100

Macbook Air 13 Zoll Core i5 1,6 GHz (2015)

105

117

192

iMac 21,5 Zoll Core i5 1,4 GHz (HD 2014)*

105

128

125

Macbook Air 11 Zoll Core i5 1,6 GHz (2015)

106

132

217

iMac 21,5 Zoll Core i5 1,4 GHz (FD 2014)*

107

130

125

Mac Mini Core i5 2,6 GHz (2014)

128

141

250

Macbook Pro Retina 13 Zoll i5 2,7 GHz (2015)

131

142

166

iMac 21,5 Zoll Core i5 2,7 GHz (2013)

169

153

117

Macbook Pro Retina 15 Zoll i7 2,2 GHz (2015)

183

219

125

Macbook Pro Retina 15 Zoll i7 2,5 GHz (2015)

183

272

125

iMac 27 Zoll Core i5 3,2 GHz (2013)*

193

254

95

iMac 21,5 Zoll Retina 4K Core i5 3,1GHz (Herbst 2015)

195

267

91

iMac 27 Zoll Retina 5K Core i5 3,3 GHz (2015)

196

320

79

iMac 27 Zoll Core i5 3,4 GHz (2013)*

207

320

88

Macbook Pro 13 Zoll mit Funktionstasten Core i5 2,0 GHz (2016)

224

371

Mac Pro Xeon E5 4 Kern 3,7 GHz

210

335

117

iMac 27 Zoll Retina 5K Core i5 3,5 GHz (2014)*

213

351

75

iMac 27 Zoll Core i7 3,5 GHz (2013) *

234

331

62

Mac Pro Xeon E5 8 Kern 3,0 GHz

295

344

98

Mac Pro Xeon E5 12 Kern 2,7 GHz

301

333

92

*Kursiv gesetzte Modelle nicht mehr im Apple Store erhältlich

Mac Mini – der Zwerg-Computer

Der kleinste und preisgünstigste Mac ist der Mac Mini. Er ist kaum größer als ein Stapel DVDs und liefert dennoch eine erstaunliche Leistung. Als besonderes Schmankerl kann man den Mac Mini mit einem Fusion Drive bestellen. Die Kombination aus schneller SSD und großer Festplatte lohnt sich. Achtung: Alle Mac-Mini-Modelle kommen ohne optisches Laufwerk, Maus und Tastatur.

Empfehlung Der Mac Mini ist der ideale Mac für den Einstieg. Er eignet sich für einfache Büroarbeiten aber auch als Zweitgerät im Wohnzimmer zum Anschluss an den Fernseher. Da Apple keinen echten Server im Programm hat, lässt sich der Mac Mini auch als Heim- oder Arbeitsgruppen-Server nutzen. Hinweis: Zuletzt hatte Apple den Mac Mini im Oktober 2014 aktualisiert. Bis zur nächsten Renovierung kann es noch dauern.

Mac Pro – das Arbeitspferd

Bis zu zwölf Rechenkerne, zwei Grafikkarten und ein Terabyte SSD-Massenspeicher sorgen im Mac Pro für eine enorme Leistung. Das stabile Gehäuse und die speziellen Innereien machen diesen Mac zum Arbeitspferd. Der Nachteil ist, dass der Mac Pro Erweiterungen nur extern annimmt, dafür stehen aber sechs Thunderbolt-2-Ports bereit. Auch der Mac Pro wartet auf eine Aktualisierung in Sachen CPU, GPU und Schnittstellen (Thunderbolt 3). Diese scheint jedoch unmittelbar bevor zu stehen.

Empfehlung Kompromisslose Leistung und eine geniale Konstruktion machen den Mac Pro in vielen Bereichen zum Rechner der Wahl. Da er auch unter Last kaum zu hören ist, findet er gern in Tonstudios Anklang. Für Privatanwender ist er jedoch zu teuer.

Macbook – Die Flunder

Mit dem 2015 wieder aufgelegten Macbook beschreitet Apple einmal mehr neue Wege. Das Gerät ist kleiner und leichter als jedes Apple-Notebook zuvor. Der Intel Core-M-Prozessor benötigt so wenig Strom, dass das Gerät komplett ohne Lüfter auskommt. Allerdings gibt es als Schnittstelle nur einen einzigen USB-Port vom Type C. Im Frühjahr 2016 hat Apple die Leistung mit der neuesten Generation der Core-M-Chips weiter verbessert, auch der Akku hält nun länger .

Macbook
© Apple

Empfehlung Kleiner geht es nun wirklich nicht mehr. Deswegen ist das 12-Zoll-Macbook der ideale Begleiter für unterwegs. Besonders Schüler und Studenten werden das geringe Gewicht schätzen.

Macbook Air – Leichtgewicht

Das Macbook Air ist Apples preisgünstigster mobiler Mac. Das 11-Zoll-Macbook-Air bildet den günstigsten Einstieg. Dank Intel-Core-i5-Prozessor aus der Broadwell-Serie und schnellen SSD-Laufwerken fühlt es sich wie ein erwachsenes System an. Allerdings fehlt allen Macbook-Air-Modellen ein optisches Laufwerk. Wer CDs oder DVDs abspielen oder brennen will, muss hier auf ein externes Laufwerk zugreifen. Dafür wiegt das 11-Zoll-Macbook-Air nur etwas mehr als ein Kilogramm und passt problemlos in jeden Rucksack und sogar in manche Damenhandtasche. Mit dem 13-Zoll-Modell bekommt man neben dem größeren Bildschirm auch mehr Bildauflösung. Schnellere Prozessoren gibt es hingegen nur gegen Aufpreis.

Empfehlung Die Macbook-Air-Modelle eignen sich besonders für Vielreisende, bei denen unterwegs jedes Gramm Gewichtsersparnis zählt. Außerdem sind die Geräte bei Bildungseinrichtungen sehr beliebt.

Macbook Pro – der vielseitige Profi

Seit Oktober 2016 ist das Macbook Pro  in einer neuen Generation auf dem Markt, und im Apple Store nur noch mit Retina-Display erhältlich. Die neuen Geräte bieten bei gleicher Auflösung einen helleren Bildschirm als bisher an, auch die Prozessoren hat Apple auf den aktuellen Stand gebracht - nur von Intels Skylake-Generation sind Ende 2016 auch Vierkerner für Notebooks verfügbar, Kaby Lake wird Apple vermutlich überspringen und 2017 gleich auf Cannonlake setzen.

Der besondere Clou des Macbook von 2016 ist aber die Touch Bar genannte Multitouch-Leiste, die sogar einen Fingerabdrucksensor integriert hat, mit dem man sich entweder am Rechner anmeldet oder in den Ländern, in denen das möglich ist, per Apple Pay auf Websites bezahlt. Die Touch Bar ersetzt indes nicht das Trackpad sondern ergänzt es.  Das Macbook Pro von 2016 konnten wir bisher noch nicht testen, das wird aber in Kürze der Fall sein.

Dieses ist sogar von der Fläche her doppelt so groß geworden, auch weil Apple bei der Tastatur Platz sparen konnte, der vom Macbook bekannte Schmetterlingsmechanismus hält Einzug. Insgesamt ist das Macbook noch dünner und leichter geworden, das 13-Zöller ist jetzt sogar schlanker als das gleich große Macbook Air. Eine diskrete Grafikkarte von AMDs neuer Polaris-Reihe hat indes nur das 15-Zoll-Macbook Pro zu bieten, dessen Preise beginnen aber auch bei satten 2700 Euro. Etwas günstiger kommt der 13-Zöller daher, mit Touch Bar ab 2000 Euro und in einer Version mit den herkömmlichen Funktionstasten für 1700 Euro. Als Einsteiger-Modelle bleiben die Macbook Pro early 2015 im Angebot, die Grundkonfiguration in 13 Zoll kostet 1450 Euro, lässt sich aber mit Optimierungen bis zu einem Kaufpreis von 3.000 Euro konfigurieren. Das 15er beginnt bei 2.450 Euro und reicht bis zu einer Maximalkonfiguration zum Preis von 3.280 Euro. Allen Macbook Pro ist auch die SSD gemeinsam, Festplatte und DVD-Laufwerk haben in mobilen Macs im Jahr 2016 endgültig ausgedient.

Empfehlung Die Macbook-Pro-Modelle eignen sich für kreative Profis. Das Retina-Display ist vor allem bei Fotografen beliebt, denn es ist besonders für die Darstellung von Fotos aber auch für HD-Videos geeignet. Ob man den Aufpreis für die Touch Bar zahlen möchte, bleibt einem selbst überlassen. Die Generation von 2015 (Design von 2012) bleibt wohl noch eine Weile im Angebot für diejenigen, die nicht auf bewährte Schnittstellen verzichten oder dafür Adapter kaufen wollen.

Macs in der Testübersicht

Modell

Taktfrequenz/ Speicher

Gesamt- note

Leis- tung

Ausstat- tung

Hand- habung

Verbrauch/ Ergonomie

Preis zum Testzeit- punkt

Macbook Pro Retina 15“

2,5 GHz, 512 GB SSD

1,6

1,5

1,8

1,8

1,6

2.800 €

Macbook Pro Retina 15“

2,2 GHz, 256 GB SSD

1,7

1,6

2

1,8

1,6

2.250 €

Macbook Pro Retina 13“

2,7 GHz, 128 GB SSD

1,9

2,3

2,9

1,2

1,2

1.450 €

Macbook Air 11,6“ Core i5

1,6 GHz, 128 GB SSD

2,2

2,6

4,1

1,5

1,5

1.000 €

Macbook Air 13,3“ Core i5

1,6 GHz, 128 GB SSD

2,2

2,7

3,9

1,7

1,2

1.100 €

Macbook 12“ Core M

1,1 GHz, 256 GB SSD

2,2

3,2

2,9

1,4

1,2

1.450 €

**********

*********

*

*

*

*

*

*

Desktop-Macs

iMac Retina 5K Core i5 27“

3,5 GHz, 1 TB Fusion Drive

1,3

1,2

1

2

1,5

2.600 €

iMac Core i7 27“ Ultimate

3,5 GHz, 3 TB Fusion Drive

1,4

1,3

1

2

1,9

2.700 €

iMac Core i5 27“ BTO

3,2 GHz, 1 TB Fusion Drive

1,8

1,5

1,7

2

2,5

2.200 €

Mac Mini Core i5

2,6 GHz, 1 TB Festplatte

1,9

2,2

2,3

1,4

1

720 €

iMac Retina 4K 21,5'' HD (Herbst 2015)

3,1 GHz, 1 TB HD

1,9

2,1

2,1

1,5

1,5

1.700 €

iMac Core i5 27“

3,2 GHz, 1 TB Festplatte

1,9

1,8

2

2

1,8

1.800 €

Mac Pro 8-Kern

3,0 GHz, 512 GB SSD, D700

2

1,9

1,6

1,9

3,5

6.800 €

iMac Core i5 21,5“

2,7 GHz, 1 TB Festplatte

2,1

2,2

2,1

1,5

2,2

1.300 €

Mac Pro 12-Kern

2,7 GHz, 512 GB, D700

2,1

1,9

1,6

1,9

4,2

8.300 €

Mac Pro 4-Kern

3,7 GHz, 256 GB, D300

2,5

2,1

4

1,9

3,5

3.000 €

iMac Retina 5K Core i5 27“

3,3 GHz, 1 TB Festplatte

3

2,9

2,7

2

4

2.300 €

iMac Core i5 21,5“ (Fusion Drive)

1,4 GHz, 1 TB Fusion Drive

3,1

3,9

3,2

1,5

2

1.300 €

iMac Core i5 21,5“ (HDD)

1,4 GHz, 500 GB Festplatte

3,7

4,7

3,9

1,5

2,1

1.100 €

iPhone, iPad, iPod und Apple TV

Zu Apples anderen Produktkategorien haben wir jeweils andere Kaufratgeber veröffentlicht, die wir stets aktualisieren.

iPhone: Der größte Umsatzbringer ist bei Apple seit Jahren das iPhone. Zuletzt hatte sich Apple in einen Zwei-Jahres-Rhythmus der Art Tik-Tok eingegrooved, wie es bei Intel und seinen Prozessoren der Fall ist. Im einen Jahr bringt Apple ein neues Gehäuse mit ein wenig neuer Technik (iPhone 4, iPhone 5, iPhone 6,...) im Jahr darauf kommt in das leicht modifizierte Gehäuse ganz viel neue Technik rein (iPhone 4S, iPhone 5S, iPhone 6S,...). Neben dem aktuellen Modell bleiben jeweils auch eine oder mehrere Versionen der iPhones des Vorjahres und des Vorvorjahres im Angebot. Für den Herbst 2016 heißt das konkret: Neben den neuen iPhone 7 (Plus) gibt es auch noch zwei Varianten von iPhone 6S und iPhone 6S Plus als Neugeräte bei Apple zu kaufen. Interessant sind aber wie jeden Herbst die Angebote auf dem Gebrauchtmarkt. Im Jahr 2016 hat sich der Rhythmus aber ein wenig geändert, im Frühjahr kam das iPhone SE mit neuester Technik im Gehäuse des veralteten iPhone 5(S) und das iPhone 7 blieb größtenteils unverändert. Erst 2017 rechnen die Experten mit einer spektakulären Überarbeitung des iPhone (8) .  Lesen Sie hierzu unseren aktuellen Kaufratgeber iPhone.

iPad : Mit dem iPad Pro bringt Apple ein XL-Tablet das laut Wunsch des Herstellers Laptops und Desktop-PCs im Büro, Studio und Atelier den Garaus machen soll. Seit Frühjahr 2016 gibt es das iPad Pro auch in einer 9,7-Zoll-Variante - und seit der Zeit schwächelt Apple selbst. Hatte der Mac-Hersteller in den letzten Jahren stets dem Niedergang des Marktes für klassische PCs getrotzt, verkauft Cupertino nun auch immer weniger Macs.  Neben den iPad Pro hat Apple nach wie vor iPad Air 2, iPad Mini 4 und iPad Mini 2 im Angebot.

iPod : Fast 15 Jahre nach seiner Premiere ist der iPod bei Apple beinahe marginal geworden, sein Konzept ist in iPhone und iPad aufgegangen. Während iPod Shuffle und iPad Nano quasi ausentwickelt sind, bringt Apple alle paar Jahre ein neues Modell des iPod Touch, was auch im Sommer 2015 der Fall war. In Sachen Prozessor, Display und Kamera ist da noch Luft nach oben, der iPod Touch ist das Gerät der Wahl für diejenigen, die ein iPhone niemals zum Telefonieren brauchen würden und auch nur zuhause Internetzugriff benötigen. Der iPod Nano ist bestens für Musik geeignet, wegen des kleinen Displays weniger für Videos. Dafür hat er ein Radio eingebaut. Der iPod Shuffle schließlich ist ein reines Musikabspielgerät und bestens für den Sport geeignet, will man sich mal nicht vermessen.

Apple TV: Das ist längst keine Hobby mehr – auch wenn Apple hartnäckig Verkaufszahlen verschweigt. Das Apple TV liegt seit Oktober 2015 in der vierten Generation vor und lässt nun auch Entwickler Apps dafür bereit stellen. Das sind nicht nur solche für Medien-Inhalte aller Art, sondern auch Shopping- oder Wetter-Apps und allem voran Spiele. Clou ist die Fernbedienung, die ein Touchpad und Siri zur Steuerung des TV-Apparats bringt. Das neue Apple TV kommt mit 32 GB und 64 GB Speicher für 180 und 230 Euro, das Apple TV der dritten Generation bleibt für 80 Euro im Angebot.

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