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Macwelt Special: Mit Sicherheit!

11.03.2016 | 14:14 Uhr |

Muss Apple die Sicherheit des iPhones lockern? Wie sicher ist der Mac? Und: Welche Schutzmaßnahmen helfen? Lesen Sie alles in unserem Special.

Ein US-Berufungsgericht könnte in der Karwoche Geschichte schreiben, wenn es zur Verhandlung von Apples Einspruch gegen die Aufforderung geht, das iPhone 5C des San-Bernardino-Attentäters zu entsperren.

Die Fronten sind verhärtet, die Strafverfolgungsbehörden wollen mit allen Mitteln an die Daten des Straftäters und weiterer Verdächtiger, Apple und Bürgerrechtlicher sehen das Ende der Privatsphäre gekommen, wenn die Anordnung so bestehen bleibt. Im digitalen Zeitalter trägt jeder seine persönlichsten Daten mit sich herum, ihr Schutz muss oberstes Ziel der Hersteller sein, damit Kunden den Produkten und Services vertrauen können.

Abgesehen von der Abwägung, wie viel persönliche Freiheit der Sicherheit geopfert werden kann, ohne beide zu verlieren, interessiert uns, wie wir nun unsere Daten effektiv schützen können. Vor schnüffelnden Behörden einerseits, vor Kriminellen andererseits.

Der Streit mit dem FBI zeigt in interessanter Weise, wie iPhone und iPad Nutzerdaten schützen, wenn dieser auch die angebotenen Sicherheitsvorkehrungen einschaltet. Wie ist es aber mit dem Mac, schützt das Passwort allein oder muss eine bessere Verschlüsselung her? Wie komme ich überhaupt zu einem sicheren Passwort, das sich nicht so ohne Weiteres erraten lässt?

In dieser Woche hatte auch eine Ransomware für Aufsehen gesorgt, mit der Kriminelle nicht einmal mühselig in den vertraulichen Unterlagen ihrer Opfer schnüffeln müssen, um etwas verwertbares zu finden: Einfach alle Daten verschlüsseln und den Schlüssel erst rausrücken, wenn das Opfer zahlt. Auf dem Mac ist die Masche relativ neu und viele fragen sich, was man dagegen tun kann.

Antivirensoftware hätte in diesem speziellen Fall nichts geholfen, leistet aber sonst auf dem Mac gute Dienste. Auch wenn man sich nicht selbst mit Viren infiziert, könnte man sie noch versehentlich an Kollegen mit Windows-PCs weitergeben, dies ist der mindeste Nutzen, den Antivirentools versprechen. Wir haben uns die besten angesehen.

Antivirensoftware hat es auch eine zeitlang im App Store gegeben, Apple hat diese Art von Programmen aber daraus entfernt. Nicht, weil der Hersteller sich in Misskredit gebracht hat, sondern weil sie schlicht und ergreifend nicht wirkten. Für das iPhone gibt es aber andere Bedrohungen. Welche das sind und wie man sich dagegen schützt, erklären wir auch in diesem Special.

Wir wünschen viel Lesevergnügen! Das Special erhalten Sie am Freitag Nachmittag in unserer App Macwelt für iPhone und iPad für 2,99 Euro als In-App-Kauf. Abonnenten von Macwelt Plus können das Special ohne weitere Kosten von unserer Website laden .

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