Mäßige Raw-Unterstützung
Beim Export von 20 Raw-Bildern, aufgenommen mit einer Canon EOS 20D, hat gar Aperture 1.1 auf dem Macbook Pro mit 63 Sekunden die Nase deutlich vorne. Auf dem G5-Mac dauert dieser Vorgang 87 Sekunden, mit der Vorgängerversion 80 Sekunden.
Mäßige Raw-Unterstützung
Weiterhin mager ist die Anzahl Kameras, deren Raw-Formate Aperture unterstützt. Vier neue Modelle sind hinzu gekommen: Canons EOS 30D, Nikon D200, Pentax *ist D sowie Leica Digilux 2. Die Liste aller Kameras, deren Raw-Format Aperture 1.1 unterstützt, hat Apple unter http://www.apple.com/aperture/raw veröffentlicht. Auch nach dem Update unterstützt Aperture .DNG-Format, allerdings wie zuvor nur von Kameras, deren Raw-Daten es ohnehin erkennt. Somit ist die .DNG-Unterstützung von Aperture nahezu überflüssig.
Dateiorganisation
Unverändert ist die Art der Dateiorganisation, alle Daten landen in einer einzigen Datei. So ist es einem Backup-Programm nicht möglich, ein inkrementelles Backup durchzuführen, also nur Änderungen zu sichern. Gerade bei umfangreichen Datenbeständen, die bei der Verwendung von Aperture schnell zusammen kommen und nicht selten 50 Gigabyte und mehr umfassen, ist das Sichern dieser Bibliothek ein langwieriges Unterfangen. Aperture selber bietet mit so genannten Vaults eine eigene Datensicherung an. Doch diese Sicherung kann man nur manuell starten und nicht automatisieren. Der Speicherort ist hier frei wählbar, das Sichern eines Vault dauert etwas länger als das Kopieren im Finder.
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