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Mail-Programme

01.11.2007 | 09:54 Uhr |

Wer kennt das nicht: Am ersten Tag nach dem Urlaub erwartet einen beim Start des Mail-Programms eine Flut von Nachrichten, die sortiert, gelesen, beantwortet und weiterverarbeitet werden müssen. Mit dem richtigen E-Mail-Client spart man nicht nur in dieser Situation kostbare Zeit

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Was waren das noch für Zeiten, als man fünf oder zehn E-Mails pro Tag erhalten hat. Damals reichte es völlig aus, wenn ein Mail-Programm die eingehenden Nachrichten und Anhänge gut verwaltet und richtig kodiert hatte. Später steigerte sich das Mail-Aufkommen durch unerwünschte Nachrichten, so genannte Spam-Mails, sowie durch ein geändertes Kommunikationsverhalten der Anwender. Die E-Mail-Programme sind in das Zentrum der digitalen Kommunikation gerückt, damit ändern sich auch die Anforderungen an die Programme. Sie sollten mit der digitalen Nachrichtenflut zurechtkommen und die Mails intelligent verwalten. Gleichzeitig benötigt man Funktionen, um Spam wirksam zu bekämpfen.

Aber selbst das reicht allein nicht aus. E-Mail-Programme sollten heute Termine, Adressen und Dokumente verwalten können. Dann organisiert man seine Termine per E-Mail und behält den Überblick, welche Textdateien oder Bilder man erhalten oder versendet hat. In Zukunft könnten Mail-Programme sogar eine integrierte Chat-Funktion bieten. Aber so weit ist die Entwicklung noch nicht.

Um bei einem Wechsel des E-Mail-Clients nicht jedes Mal Daten exportieren und wieder importieren zu müssen, bietet es sich an, Termine und Adressen unter Mac-OS X zentral mit dem Adressbuch und iCal zu verwalten.

Installation und Einrichtung

Die Installation sämtlicher Testkandidaten geht problemlos vonstatten. Die Anwendungen Gyazmail, Mulberry, Powermail, Mailsmith sowie Thunderbird zieht man per Drag-and-drop in seinen Ordner „Programme“. Eudora und Quickmail verfügen über ein eigenes Installationsprogramm.

Apple Mail ist bereits Bestandteil des Betriebssystems Mac-OS X 10.4, während man Microsoft Entourage 2004 per Drag-and-drop oder mittels eines Installers aufspielt. Dabei ist es möglich, nur Entourage ohne die anderen Programme des Office-Pakets zu installieren. Allerdings ist Entourage als Teil des Microsoft-Pakets, das aktuell im Apple-Store 499 Euro kos-tet, die mit Abstand teuerste Lösung.

Das Einrichten der Kontodaten ist bei einigen Programmen im Testfeld mitunter problematisch. Entourage, Mail sowie Quickmail bieten einen Assistenten, mit dem sich die Daten beim ersten Programmstart einfacher eingeben lassen. Besonders bei den englischsprachigen Lösungen Eudora, Mulberry, Mailsmith sowie Quickmail wird es für Anwender, die sich nicht auf technisches Englisch verstehen, bisweilen mühselig.

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