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Miro Trinity MA1

06.08.2003 | 16:11 Uhr |

Sportschau oder Sex in the City - seine Lieblings-Fernsehsendung kann man mit dem Deinterlacer Trinity auf jedem VGA-Monitor ansehen.

Das Gerät von Miro ist ein  Frequenzumwandler, der die Halbbilder einer Videoquelle in ein für Computermonitore und Projektoren taugliches Bildsignal umwandelt. Als Signalquelle eignet sich neben einem Haus- oder Kabelanschluss übrigens auch ein Video-Recorder oder ein DVD-Player. Hat der Monitor keine integrierten Lautsprecher, benötigt man zusätzlich Aktivlautsprecher oder einen Computer mit Audio-in. Trinity funktioniert auch ohne Mac, eignet sich aber auch sehr gut um zwischen Grafikkarte und Monitor angeschlossen werden. Die Leistung des Computers ist dabei irrelevant: an einem Power Mac G4 funktionierte das Gerät ebenso wie an einem Power Mac 7200. In diesem Modus kann man auf Tastendruck zwischen TV-Bild und Desktop-Darstellung umschalten oder das Fernsehbild als Fenster (PIP) einblenden. Unterstützt werden hier nur die Auflösungen 640 x 480, 800 x 600 und 1024 x 768.

Qualitativ ist das Bild besser als manches Fernsehbild, entscheidend ist aber auch die TV-Tauglichkeit des Monitors: So eigenen sich einige ältere TFT-Monitore durch eine zu langsame Reaktionszeit und starke Blickwinkelabhängigkeit nur bedingt für längeren Filmgenuß. Etwas lästig ist bei dieser ansonsten überzeugenden Fernsehlösung die recht große Anzahl an Anschlusskabeln: Neben einem VGA-Kabel, dem Antennenkabel und Stereokabel (Ton) ist noch ein externes Netzteil erforderlich. Erfreulich ist dagegen die gute Auswahl an Bild- und Toneinstellungen und die simple Konfiguration. Dank einer mitgelieferten Fernbedienung kommt auch schnell echtes TV-Feeling auf. Fazit: Gute Möglichkeit um am Computer-Monitor TV-Sendungen zu sehen - ein kleiner Fernseher ist aber genau so teuer.

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