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Macbook und Macbook Pro im Test

17.11.2008 | 09:57 Uhr |

Der ausführliche Test: Die neuen Macbooks und Macbooks Pro bringen nach fast sechs Jahren wieder ein komplett überarbeitetes Design. Das "Brick"-Produktionsverfahren bringt einige Vorteile.

Zwar hatte die Gerüchteküche die meisten neuen Features der mobilen Macs schon vorher ausgeplaudert, doch dass die Geräte laut Jobs um 600 Dollar günstiger sein sollen, das konnten auch die Gerüchteköche nicht vorhersagen. Aber halt: Steve bedient sich bei dieser Aussage eines Tricks: Er vergleicht Äpfel mit Birnen, nämlich das neue Macbook mit dem alten Macbook Pro. In Wahrheit sind die Preise leider nicht wesentlich günstiger geworden.

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Aktuell:

Macbook Pro (13 und 15 Zoll) und Macbook Air 2009 im Test
Macbook 2,13 GHz (weiß) 2009 im Test

Frühere Modelle:

Macbook (Alu) und Macbook Pro 2008 im Test
Macbook (weiß) 2008 im Test
Macbook Air (Ende 2008) im Test

Neues Alu-Design

Das große Trackpad ermöglicht ähnlich wie beim iPhone die Mehrfingerbedienung. Ein festerer Druck auf das Trackpad löst die linke Maustaste aus.
Vergrößern Das große Trackpad ermöglicht ähnlich wie beim iPhone die Mehrfingerbedienung. Ein festerer Druck auf das Trackpad löst die linke Maustaste aus.

Die vergleichsweise hohen Preise haben ihren Grund: einen Ziegelstein. "Brick" (Englisch: Ziegelstein) nennt sich das Verfahren, das Apple für die Fertigung der Gehäuse verwendet. Dabei fräsen computergesteuerte Maschinen die komplette Gehäuseoberseite inklusive der Montagehalterungen für die Innereien aus einem massiven Aluminiumblock - dem Brick - heraus. Das Verfahren ist aufwendig und teuer, doch es sorgt für eine extreme Stabilität. Und die spürt man, sobald man eines der neuen Macbooks in die Hand nimmt. Es fühlt sich wirklich an, wie aus einem Guss. Das Gehäuse lässt sich kaum tordieren oder zusammendrücken, es macht einen extrem massiven Eindruck. Dabei konnte Apple die Abmessungen und das Gewicht im Vergleich zu den Vorgängern sogar noch reduzieren. Pate stand zweifellos das Macbook Air, das schon seit geraumer Zeit in diesem Verfahren herstellt wird. Das Design, das letztendlich dabei herauskommt, wirkt edel, stabil und dennoch frisch und modern. Stellt man eines der alten Macbook- oder Macbook-Pro-Modelle neben die neuen Versionen, wirken die Vorgänger schlicht altbacken. Gut gemacht Apple!

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