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Mograph

06.06.2006 | 13:39 Uhr |

Cinema 4D versteht sich sehr gut mit Programmen wie After Effects, Final Cut Pro und Motion. Das Modul Mograph soll Kreativen aus der Film- und Fernsehbranche neue Möglichkeiten bieten, spektakuläre Effekte in kürzester Zeit zu realisieren.

?Wurmkäfig:Das Tracer-Objekt erstellt aus den um die Würfelpunkte schwirrenden Klonen Splines und übergibt sie an einen Sweep-Nurbs-Generator.
Vergrößern ?Wurmkäfig:Das Tracer-Objekt erstellt aus den um die Würfelpunkte schwirrenden Klonen Splines und übergibt sie an einen Sweep-Nurbs-Generator.

Animierte Logos, tanzende Buchstaben und alle Arten bewegter, abstrakter Formen haben sich einen festen Platz in Trailern, Trennern, Intros, Titelsequenzen und Werbespots auf unseren Bildschirmen erobert. Speziell für diese Aufgaben stellt Mograph ein prozedurales Modelling- und Animationssystem bereit, das sich schwer in eine Softwareschublade stecken lässt.

Eine Mischung aus Partikelsystem mit Generatoren und Effektoren sowie Spline-Werkzeugen und Deformern garantiert schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten, verlangt aber auch eine Menge Abstraktionsvermögen, um die Ideen auf dem Monitor Wirklichkeit werden zu lassen. Mograph setzt als Basis Cinema 4D in der aktuellen Version 9.6 voraus.

Klonen leicht gemacht

Zu den zentralen Funktionen in Mograph gehört die Erstellung von Klonen mit dem Klonobjekt. In dessen Parameterdialog findet man bereits reichlich Möglichkeiten, untergeordnete Objekte zu vervielfältigen, zu platzieren und anzuordnen. Die üblichen linearen, radialen und gitterförmigen Klonfunktionen lassen sich mit eigenen Klon-Werkzeugen sogar interaktiv im Editor erstellen, spannender sind jedoch die Optionen, die sich durch das Verteilen von Klonen auf andere Objekte bieten. Als Klonträger eignen sich neben parametrischen Körpern und Polygonobjekten auch Splines und Partikelsysteme.

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