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Idapt i4 Universal Charger

22.11.2010 | 17:55 Uhr |

Nach dem iPod und dem iPhone kommt mit dem iPad nun das dritte mobile Gerät ins Heim. Alle wollen mit Ladestrom versorgt werden - da bietet sich ein universelles Ladegerät an. Wir testen das Idapt i4 von Inoitulos

Kro Craft Speaker PLUS
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Das Idapt i4 kann bis zu vier mobile Geräte gleichzeitig aufladen. Dazu ist es an der Oberseite mit drei Steckplätzen ausgestattet, in die man jeweils einen Adapter einsteckt. Das zu ladende Gerät steckt man nun einfach auf den Adapter. Eine rote LED zeigt an, dass das Gerät nun geladen wird.

Allzu schwer darf das zu ladende Gerät allerdings nicht sein, sonst kann der Steckadapter durch die mechanische Belastung Schaden nehmen. Grundsätzlich ist das Idapt für Mobiltelefone oder MP3-Player gedacht. Mobile Macs oder vergleichbare Laptops lassen sich nicht aufladen.

Man bekommt das Idapt i4 in zehn verschiedenen Farben. Die Steckadapter auf der Oberseite lassen sich leicht austauschen.
Vergrößern Man bekommt das Idapt i4 in zehn verschiedenen Farben. Die Steckadapter auf der Oberseite lassen sich leicht austauschen.

Insgesamt sechs Ladeadapter liegen bei. Damit lassen sich Geräte von Apple (Dock-Connector), Nokia, Sony Ericsson und Samsung laden. Außerdem gibt es jeweils einen Mini- und Micro-USB-Adapter. An der Seite finde man schließlich einen normalen USB-Anschluss, der alle Geräte mit Strom versorgt, die sich per USB laden lassen. Hier braucht man allerdings zusätzlich ein passendes USB-Kabel.

Im Test fällt uns zunächst die Verarbeitung des Geräts auf, die besser sein könnte. Der spanische Hersteller verwendet ein aus transparentem, poliertem Kunststoff bestehendes Oberteil. Es ist nur geklebt und löst sich bei sommerlicher Umgebungstemperatur an einer Ecke ab. Auf Nachfrage versichert uns der Hersteller, dass man inzwischen einen anderen Klebstoff verwende.

Ein weiteres Problem stellen wir fest, als wir ein iPhone und ein iPad gleichzeitig laden wollen. Dazu stecken wir das iPhone per Dock-Adapter in den vorderen Ladesteckplatz und schließen das iPad über den USB-Port an. In diesem Fall lädt Idapt nur eines der beiden Geräte, da sich der vordere Steckplatz und der USB-Port eine Ladelektronik teilen müssen. Mit dem iPhone und dem iPad ist die maximale Belastbarkeit der Elektronik überschritten und das Gerät schaltet in diesem Fall den vorderen Ladesteckplatz sicherheitshalber ab. Das Problem lässt sich allerdings umgehen, in dem man das iPhone in einen der beiden hinteren Ladeplätze steckt.

An der Seite des Idapt 4 findet sich ein normaler USB-Port.
Vergrößern An der Seite des Idapt 4 findet sich ein normaler USB-Port.

Positiv: Die Ladezeiten entsprechen in etwa denen der Originalladegeräte, was für eine ausreichende Stromzufuhr des Idapt spricht. Außerdem benötigt das Idapt i4 kein externes Netzteil, was den Kabelsalat deutlich minimiert. Die Ladefunktionen arbeiten im Test einwandfrei und die Adapter sitzen mechanisch fest und bieten den Geräten ausreichend Halt. Man bekommt das Gerät zudem in 10 verschiedenen Farben, da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Kaufempfehlung & Fazit

Achtet man auf die Einschränkung des vorderen Ladesteckplatzes, gibt es am Idapt kaum etwas zu bemängelt. Wer ein universelles Ladegerät mit vielen Adaptermöglichkeiten sucht, ist mit dem Gerät gut beraten.

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