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Test Emtec Movie Cube Theater T800

25.03.2011 | 18:00 Uhr |

Mal schnell den Beamer raus holen und sich mit ein paar Freunden zum Film Schauen treffen. So einfach soll das mit dem Emtec Movie Cube Theater T800 sein.

Die Ausstattung lässt einiges erwarten: Beamer mit LED-Licht für 10.000 Stunden Lebensdauer der Lampe, eingebauter DVB-T Tuner mit Aufzeichnungsfunktion und Mediaplayer. Durch seinen VGA-Anschluss kann man ihn auch als normalen Beamer benutzen.

Die Erwartungen sind hoch und werden direkt nach dem Einschalten enttäuscht. Die Helligkeit ist sehr gering, im Garten kommt kein Kinofeeling auf und im Raum sollte absolute Dunkelheit herrschen. Ein Blick in die technischen Daten gibt Klarheit, es werden nur 50 ANSI Lumen angegeben. Besonders Thriller, die gerne im Halbdunkeln spielen, sind nicht seine bevorzugte Kost. Details in den Schattenbereichen gehen verloren. Weiterer Haken ist die Projektionsgröße. Angegeben werden 12 Zoll bis 72 Zoll, also maximal 1,8 Meter. Das ist etwas zu optimistisch. Bis 1,5 Meter ist das Bild noch akzeptabel. Bei einer Entfernung von 1,8m erreicht man beispielsweise eine Bilddiagonale von 1,1 Meter. Die Auflösung von 800x600 Pixel ist für gelegentliches Schauen in Ordnung. Für den Ton sorgen kleine eingebaute Lautsprecher mit akzeptabler Verständlichkeit. Höhere Lautstärken, um beispielsweise eine kleine Personengruppe zu beschallen, gehen aber nicht. Gut, dass es einen Klinkenausgang gibt, hierüber lassen sich Aktivlautsprecher anschließen. Da der Lüfter sehr laut ist, braucht man diese auch.

Einen guten Eindruck hinterlässt der DVB-T-Tuner. Das Umschalten dauert zwar ein paar Sekunden, aber das Bild ist ausreichend scharf und der Ton gut. Die Aufzeichnungs- und Timeshiftfunktion ist praktisch und funktioniert problemlos. Die Aufzeichnungen werden auf die interne Festplatte abgelegt. Zum Schauen von Videos von einem externen, über USB angeschlossenen Laufwerk muss umgeschaltet werden. Der Mediaplayer enttäuscht und spielt nur MPEG1, 2 und DVIX in SD. Dafür geht Spulen bis 32x. Die Digitaltonspur kann er nur bei VOB-Dateien analog wiedergeben.

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