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Test Streaming-Player: Terratec Noxon M520

04.12.2010 | 17:49 Uhr |

Der kleine Noxon M520 ist ein Mediaplayer für Audio-, Video- und Bilddateien. Optisch macht er mit seiner Aluminiumfront einen sehr guten Eindruck.

Mit den wichtigsten analogen und digitalen Anschlüssen für Bild und Ton, ist er komplett ausgestattet. Im Lieferumfang ist sogar ein hochwertiges HDMI-Kabel. Mit einer Einschränkung bei HDMI muss man aber Leben: Beim Einschalten schaltet der Fernseher nicht automatisch auf den Eingang des Noxon. Bei der Auswahl der Quellen zeigt er sich sehr universell und bietet mit USB, einem Speicherkartensteckplatz sowie UPnP-AV und dem Netzwerkzugriff über SMB für jeden etwas.

Noxon M520
Vergrößern Noxon M520
© Terratec

Die Benutzeroberfläche ist eher einfach und im Computer-Stil mit Ordnerlisten gehalten - das ist nicht mehr Stand der Dinge - dafür gibt es eine Vorschau. Das gute an dieser Vorschau: Sieht man beispielsweise das Video und hört den Ton, so macht das Abspielen keine Probleme. Das Scrollen in langen Listen ist etwas träge, dafür kann mit den Track-Tasten in der Liste springen.

Die Video-Formatunterstützung ist von MPEG-2 bis h.264 - auch in HD - sehr gut. Ebenso spielt er AVCHD und Quicktime (h.264) von USB. Darüber hinaus hat er keine Probleme, HD-Mitschnitte aus Eyetv abzuspielen. Einziger Haken sind gelegentliche Probleme mit der Mehrkanaltonausgabe - es wird manchmal nur Stereo ausgegeben. Sehr gut ist die Taste für die Tonspurwahl, die sogar bei Eyetv-Aufnahmen funktioniert.

Als Musikplayer bietet er über UPnP-AV nur Basiskost: Abspielen, Spulen und die Spielzeit anzeigen. ID3 Tags gibt es nur bei MP3 und Album-Cover werden nicht immer angezeigt. Wenn man ihm versehendlich Apple Lossless Audiodateien gibt, bekommt man ihn sogar zum Absturz.

Empfehlung

Als Videoplayer macht der M520 dank der großen Formatunterstützung eine sehr gute Figur. Die Bildqualität ist in der Regel gut, feine Details sind aber nicht so gut aufgelöst, wie bei den besten LED-TV und Bluray-Playern in früheren Tests. Die Benutzeroberfläche ist nicht mehr zeitgemäß und als komfortabler Netzwerk-Musikplayer ist er nicht gedacht.

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