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iPod Nano 2010 im Test

21.09.2010 | 13:35 Uhr |

Da hat sich Apple einiges getraut, denn gerade das meistverkaufte Mitglied der iPod-Familie hat Apple radikal überarbeitet. Uns überzeugt das neue Konzept allerdings nicht vollends. Die Details aus dem Messlabor.

Das Gute: Der iPod Nano hat nun ein Touch-Display. Zudem ist der iPod Nano extrem geschrumpft, ob dies eine gute Neuerung ist, bleibt Geschmackssache. Immerhin, einen gewissen Wow-Effekt bietet der iPod Nano zweifellos. So eignet er sich gut als Mode-Accessoir. Technisch gesehen sitzt er zwischen den Stühlen zwischen dem iPod Shuffle und seinem Vorgänger. Denn gegenüber dem iPod Shuffle ist der dreimal so hohe Preis nicht durch das Mehr an Komfort gerechtfertigt, zudem bietet sein 20 Euro günstigerer Vorgänger deutlich mehr Funktionen und ein größeres Display - dafür nur eine konventionelle Steuerung via Scrollrad.

Nun ist der iPod Nano mit etwa vier Zentimetern Seitenlänge nahezu quadratisch und lässt sich mit einem Clip an der Kleidung befestigen. So minimalisiert ist die bequeme Bedienung des iPod Nano besonders bei umfangreichen Listen eingeschränkt, gelingt aber dennoch recht gut. Zudem findet man einige Bedienungshilfen, darunter eine sehr gewöhnungsbedürftige Voice-Over-Funktion für die Steuerung. Klickt man auf ein Symbol, wird der entsprechende Menüpunkt vorgelesen.

Die Bedienoberfläche des Displays erinnert stark an das iPhone und den iPod Touch. Apples iOS kommt hier aber nicht zum Einsatz. Man kann keine Apps aus dem App-Store installieren. Auf vier Seiten verteilt sind die Einstellungen für den Player, auf der ersten Seite "Listen", "Sie hören", "Interpreten" und "Genius Mixe". Unter "Listen" lassen sich beispielsweise die Interpreten in einer Liste suchen. Bei einer umfangreichen Liste lässt sich schnell zu dem Anfangsbuchstaben des Interpreten springen.

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