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Test Loewe Soundbox

03.04.2012 | 16:58 Uhr |

Loewe packt vieles, was heutzutage in eine universelle Kompaktanlage gehört, in die Soundbox

Die Box bietet auf seiner Oberseite einen Dock-Anschluss für iPod und iPhone. Außerdem kommt sie mit einem RDS-Radioempfänger, einem CD-Player, AUX-IN für Klinkestecker und einen USB-Anschluss für WMA und MP3-Musikwiedergabe. Dazu liegt eine große Fernbedienung bei, die sogar eine iPod-Menüsteuerung ermöglicht und auch andere Geräte von Loewe steuern kann. Auf der Vorderseite befindet sich ein 15,5 Zentimeter breites sehr gut lesbares Display, das auch die Titelinformationen anzeigt. Umnter dem Display sind die wichtigsten Bedientasten angeordnet.

Auf Wunsch zeigt das Display permanent die Uhrzeit an. Damit man nicht nur Musik hören kann, gibt es zusätzlich noch einen Wecker, der noch ganz klassisch über Tasten eingestellt wird. Hier wäre eine iOS-App schön, mit der man dies komfortabler einstellen könnte. Der Radioempfänger überzeugt mit einer guten Empfangsstärke und einem Anschluss für eine Antennenanlage.

Der Klang ist eine Wucht, mit viel Druck überzeugen Stimmen aus dem Vocal-Jazz ebenso wie Schlagzeuggewitter im Elektropop. Zwar ist der Bass nicht sehr tief, dafür aber präzise. Die Segel streicht die Soundbox bei Partylautstärke und quittiert diese hörbar mit Verzerrungen.

Empfehlung

Die Loewe Soundbox ist optisch im schlichten Design gehalten. Ausstattungstechnisch ist es gute Basisklasse und Musikstreaming ist dem größeren Loewe Soundvision vorbehalten. Die Bedienung (außer beim Wecker) ist selbsterklärend. Klanglich ist die Soundbox in dieser Preisklasse eine Empfehlung. Auch wenn aus dem kleinen Gehäuse kein tiefer Bass gezaubert wird, ist die Präzision der Hoch- und Mittentonauflösung führend in der Klasse.

Loewe Soundbox
Vergrößern Loewe Soundbox
© Loewe
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