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Neue Macbooks Pro

01.08.2007 | 14:46 Uhr |

Darauf haben viele gewartet: neue Macbooks Pro mit mehr Kraft in der CPU, im Chipsatz und im Grafikchip. Und es gibt nun Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung. So schlagen sich die neuen mobilen Profi-Macs im Vergleich zu den Vorgängern

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Innen neu, außen bekannt: Apples neue mobile Profi-Generation kommt im Alu-Look. Abmessung und Gewicht bleiben gleich.
Vergrößern Innen neu, außen bekannt: Apples neue mobile Profi-Generation kommt im Alu-Look. Abmessung und Gewicht bleiben gleich.

Was die Auguren für die WWDC prophezeiten, erfüllte sich sogar noch ein paar Tage vorher. Ohne großen Einführungs-Event hat Apple die Macbook-Pro-Reihe überarbeitet. Der neue Chipsatz Santa Rosa ist dabei das zentrale Element der Verbesserungen, doch auch an anderen Stellen hat Apple Hand angelegt.

Neue Displays

Viel wurde im Vorfeld über Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung spekuliert. Nun sind sie Realität, zumindest bei den 15-Zoll-Modellen. Und die können sich sehen lassen. Sowohl was die Helligkeit als auch den Kontrast angeht, liefern die neuen Displays ein sichtbar besseres Bild. Einen weiteren Vorteil hat die LED-Beleuchtung: Die Display-Helligkeit erreicht sofort nach dem Einschalten ihr Maximum. Bei den Kaltlichtröhren musste man immer ein paar Minuten warten, bis sie ihre maximale Leuchtstärke erreichten.

Leichte Einbußen muss man hingegen beim Farbraum hinnehmen. Hier waren die alten 15-Zöller mit Kaltlichtröhren geringfügig besser (siehe Abbildung des Farbraumvergleichs rechts). In diesem Bereich gibt es noch Verbesserungspotenzial für die LED-Technik, die schließlich noch ganz am Anfang steht.

Geschwindigkeits- vergleich: Macbooks Pro
Vergrößern Geschwindigkeits- vergleich: Macbooks Pro

Das 17-Zoll-Modell kommt nun gegen 100 Euro Aufpreis mit einem hochauflösenden Display, das 1920 mal 1200 Pixel darstellt. Für den Test bekommen wir ein solches Modell und es liefert ein äußerst scharfes und kontrastreiches Bild. Auch wenn die Schrift auf dem Monitor sehr klein erscheint, ist sie noch gut lesbar. Anwender mit einer Sehschwäche sollten aber besser zu dem normalen Display mit 1680 mal 1050 Pixel greifen.

Schnellere CPUs

Dank Intels Santa-Rosa-Chipsatz arbeiten die aktuellen Modelle nun mit „geraden“ Taktraten von 2,2 und 2,4 Gigahertz, statt vorher 2,16 und 2,33 Gigahertz. Der Grund liegt im Bustakt, den Intel von 667 Megahertz auf 800 Megahertz angehoben hat. Das sollte eine spürbare Leistungsverbesserung bringen, doch der Speichertakt liegt derzeit weiterhin bei nur 667 Megahertz. RAM-Module, die 800 Megahertz verkraften sind noch sehr rar und deutlich teurer. Falls Apple solche Module nicht explizit im Hardware-Setup ausschließt (das würde im EFI passieren), kann man die 667-Megahertz-Module einfach gegen 800-Megahertz-Versionen austauschen und erhält so eine weitere Leistungssteigerung. Sobald uns 800-Megahertz-Module vorliegen, werden wir diesen Test nachholen.

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