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Nomad Chargekey und Chargecard im Test

28.04.2014 | 12:40 Uhr |

Unterwegs das iPhone aufladen kann nervig sein – vor allem, wenn man das Ladekabel nicht ständig dabeihaben will. Die Nomad-Ladelösungen sind da schon um einiges praktischer. Warum, zeigt unser Test.

Apples Lightning-Schnittstelle ist an sich eine super Sache: Hohe Datenraten, beidseitig einsetzbar, kompakt. Doch Apple geht bei der Lizenzvergabe derart streng vor, dass es nur wenige Alternativen zum mitgelieferten Lightning-Kabel gibt. Die Ladekabel Chargecard und Chargekey von Nomad, die beide über Crowdfunding-Kampagnen bei Kickstarter bzw. Indiegogo finanziert wurden, bieten eine kompakte, flexible und vor allem transportable Lösung zum Laden und Syncen von Lightning-kompatiblen iPhones und iPads.

Während die Chargecard in Form einer Kreditkarte daherkommt und auch kaum dicker als eine solche ist, findet der Chargekey einen Platz am Schlüsselbund. Beide Lösungen bieten dabei eine Lightning-Schnittstelle, sowie ein flexibles und gummiertes USB-Kabel mit einem USB-Stecker mit halber Bauhöhe – so passen beide Kabel gut ins Portemonnaie bzw. an den Schlüsselbund und stören dort kaum. Eingesetzt werden können beide Lösungen recht flexibel, vor allem der kleinere Chargekey.

Die Chargecard passt zwar in jedes Scheckkartenfach, braucht aber angeschlossen mehr Platz als der kleinere Chargekey
Vergrößern Die Chargecard passt zwar in jedes Scheckkartenfach, braucht aber angeschlossen mehr Platz als der kleinere Chargekey

Die Chargecard dagegen braucht der Polycarbonat-Schale wegen etwas mehr Platz, beispielsweise wenn man ein iPhone an einem Macbook laden will. Grundsätzlich kann mit Chargekey und Chargecard sowohl der Akku des jeweiligen Lightning-Geräts geladen, als auch Daten zwischen Rechner und iPhone/ iPad ausgetauscht werden. Bei unseren Tests funktionierte das weitestgehend zuverlässig, lediglich bei einem Sync-Versuch verweigerte das iPhone die Verbindung.

Mit Blick auf die Verarbeitung lässt sich abschließend sagen, dass Nomad hier keine High-End-Zubehörteile baut, sondern vielmehr auf Kunststoff und Gummi als Materialien setzt. Die Anschlüsse sind dabei von Kunststoff umschlossen, die flexiblen Kabel dagegen mit Gummi. Nach einer Woche im Portemonnaie bzw. am Schlüsselbund konnten wir keine Abnutzungserscheinungen feststellen.

Deutlich kompakter als ein normales Lightning-Kabel: Der Chargekey von Nomad.
Vergrößern Deutlich kompakter als ein normales Lightning-Kabel: Der Chargekey von Nomad.

Empfehlung

Sowohl Chargecard als auch Chargekey sind praktische Gadgets für Besitzer von Lightning-kompatiblen iOS-Geräten, die keine Lust haben, das Standard-Kabel mit sich herum zu schleppen. Die verwendeten Materialien und die Verarbeitung rechtfertigen den viel zu hohen Verkaufspreis von 25 Euro pro Stück aber nicht im Ansatz – hier wäre ein Preispunkt von 10-15 Euro angemessen. Wer aber eine kompakte Ladelösung für seine iOS-Geräte sucht, darf mangels Alternativen Zugreifen.

Nomad Chargekey

Hersteller: Nomad
Preis: 25 Euro
Note: 2,0 gut

Verarbeitung (10%): 2,7
Preis/ Leistung (10%): 4,5
Handhabung (40%): 1,6
Ergonomie (40%): 1,6

Vorzüge: kompakt, Laden und Syncen möglich
Nachteile: viel zu teuer

Alternative: keine

Bezugsquellen: Amazon

Nomad Chargecard

Hersteller: Nomad

Preis: 25 Euro

Note: 2,4 gut

Verarbeitung (10%): 2,9

Preis/ Leistung (10%): 4,5

Handhabung (40%): 2,2

Ergonomie (40%): 2,0

Vorzüge: kompakt, Laden und Syncen möglich

Nachteile: viel zu teuer

Alternative: keine

Bezugsquellen: Amazon

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