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Notebook-Festplatten

28.11.2006 | 12:44 Uhr |

Foto- und Videografen können nie genug Speicherkapazität haben. Ganz besonders ärgerlich ist es, wenn unterwegs auf einem Fotoshooting oder einem Videodreh die Festplatte des mobilen Mac voll läuft. Inzwischen gibt es Laufwerke mit einem Zoll Durchmesser und 12 Gigabyte Kapazität. Davon profitieren auch die Notebook-Platten. Hier erreicht man inzwischen 200 Gigabyte im 2,5-Zoll-Formfaktor.

Vorsorge ist besser, also muss mehr Platz her! Das geht oft leichter als man denkt. Apples Macbook lässt sich mit wenigen Handgriffen soweit öffnen, dass man die interne 2,5-Zoll-Festplatte selbst austauschen kann (siehe Macwelt-TV auf dieser Heft-CD). Beim Macbook Pro sollte man den Umbau auf jeden Fall einen Fachhändler machen lassen.

Auch der Intel-Mac-Mini basiert auf einer 2,5-Zoll-Festplatte. Zwar ist der Umbau nicht ganz leicht, von geübten Bastlern aber durchaus zu bewerkstelligen.

Alle neuen Macs arbeiten intern mit Serial-ATA, kurz „SATA“-Platten. Die Zeit der breiten, unflexiblen Flachbandkabel ist damit vorbei, denn SATA-Kabel sind nur wenige Millimeter breit. Oft kann man beim Design von Notebooks oder Desktop-Rechnern ganz auf Kabel verzichten und die Festplatte direkt in einen Slot einstecken, der das Gegenstück zum Daten- und Stromanschluss enthält. Der neue Mac Pro ist hier das beste Beispiel, denn er bietet gleich vier dieser Slots. Darüber hinaus ist das SATA-Interface auch schneller in der Datenübertragung. Im 2,5-Zoll-Bereich arbeitet SATA mit 150 MB pro Sekunde. 3,5-Zoll-Platten setzen inzwischen auf den SATA-II-Standard, der die Datenrate verdoppelt. Auf die Leistung der Festplatten in der Praxis haben diese Werte jedoch nur einen geringen Einfluss, begrenzende Faktoren sind hier eher Umdrehungsgeschwindigkeit, Datendichte und Anzahl der so genannten „Platter“ (Magnetscheiben) im Laufwerk.

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