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Notesuite auf dem iPad

06.02.2014 | 10:33 Uhr |

Alternative zu Evernote: Notesuite erstellt Aufgaben aus Notizen und bindet Fotos, Audioaufnahmen und Webseiten mit ein

Während eines Meetings werden fleißig Notizen auf dem iPad gemacht. Nun wäre es praktisch, wenn man die Punkte, die in der kommenden Woche anstehen, als Aufgaben generieren könnte. Mit der App Notesuite geht das. Das Programm ermöglicht es, Aufgaben direkt aus den Notizen zu erstellen und zu priorisieren. Außerdem können Sie Fotos und Audioaufnahmen in die Notizen und Erinnerungen mit einfügen.

Notesuite versus Evernote

Ähnliche Funktionen unterstützt zwar auch Evernote , doch Notesuite kann einiges mehr. So lassen sich etwa Office- Dokumente und Powerpoint-Folien mit einblenden. Sämtliche Office-Dokumente aus iWork oder Microsoft Office sind zudem in PDFs umwandelbar. Die PDFs können Sie mit Anmerkungen versehen – sogar mit Ihrer Handschrift, wenn Sie einen Stylus besitzen. Die handschriftlichen Anmerkungen sind mit dem Text verbunden.

 

Webseiten kann man ausschneiden und offline speichern. Mehrseitige Artikel werden hierbei zu einem Gesamtartikel zusammengefasst.
Vergrößern Webseiten kann man ausschneiden und offline speichern. Mehrseitige Artikel werden hierbei zu einem Gesamtartikel zusammengefasst.

Texte, Fotos, Aufgaben als Listen und Sprachaufnahmen lassen sich in einem Dokument frei anordnen. Das Beste an der App: Notesuite speichert Webseiten offline ab und fasst mehrseitige Artikel zu einem Text zusammen. Die abgespeicherten Webseiten kann der Nutzer ebenfalls mit Anmerkungen versehen – ideal für alle, die gerade einen Relaunch ihres Webauftritts planen. Wer Evernote auf dem iPad bereits installiert hat, braucht diese App nicht unbedingt zu löschen:

 

Aufgaben erstellen und priorisieren
Vergrößern Aufgaben erstellen und priorisieren

Notizen aus Notesuite lassen sich auch an Evernote senden. In puncto Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Notesuite deutlich mehr als Evernote, das gratis erhältlich ist. Wer jedoch weitere Funktionen nutzen und Visitenkarten scannen oder Notizbücher offline verfügbar machen will, der muss auf den Premium-Account zurückgreifen. Dieser kostet 5 Euro im Monat beziehungsweise 40 Euro pro Jahr. Notesuite gibt es für einmalig 4,50 Euro – mit allen Funktionen und ohne In-App-Käufe.

Schwierige Bedienung

Das Praktischste an Notesuite ist das Generieren von Aufgaben direkt aus der App heraus – selbstverständlich inklusive Erinnerungsfunktion. Bekommt man per Email einen Termin zugeschickt, erscheint dieser auch automatisch in Notesuite. Für die Eingewöhnung sollte man sich allerdings etwas Zeit lassen. Die Bedienung ist nicht immer selbsterklärend, sodass man die vielen Funktionen und Menüpunkte erst durchprobieren muss.

Für den Mac gibt es ebenfalls eine Version von Notesuite, sodass man sämtliche Notizen und Aufgaben mit dem Rechner synchronisieren kann. Eine App für das iPhone gibt es aber leider (noch) nicht.

 

PDFs lassen sich mit handschriftlichen Notizen versehen
Vergrößern PDFs lassen sich mit handschriftlichen Notizen versehen

Empfehlung: Notesuite eignet sich für alle diejenigen, die Evernote noch nicht verwenden. Die Bedienung ist zwar etwas umständlicher, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Das Beste an Notesuite ist das Ausschneiden von Webseiten und die Zusammenfassung von mehrseitigen Artikeln zu einem Gesamttext, den man mit handschriftlichen Notizen versehen kann. Aus diesem Grund ist die App insbesondere für Redakteure, Marketingmitarbeiter oder Texter geeignet. Ein weiterer Pluspunkt: In-App-Käufe fallen nicht an.

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