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Oki C5400dn

19.11.2004 | 13:42 Uhr |

Lobenswert ist die Unterstützung von Rendezvous. Auch technisch unerfahrene können so sehr einfach einen Netzdrucker einrichten, lästiges Vergeben von TCP-Adresse braucht es nicht.

Nur der Name "OL24D5C9", mit dem sich der C5400dn sich als Rendezvous-Drucker anmeldet, ist wenig eingängig.

Kleiner Fallstrick

Solide und flott verarbeitet der Oki C5400dn die Druckjobs. Das einzige Problem ist, dass der mitgelieferte Treiber unseres Testgeräts nicht aktuell war und die Zusammenarbeit mit Mac-OS X 10.3 verweigert hat. Doch mit einem aus dem Internet herunter geladenen Treiber ist dieses Manko schnell bereinigt. Übrigens soll Geräten, die später das Werk verließen, bereits der aktuelle Treiber beiliegen.

Farbe in Serie

Hintereinander angeordnet sind beim C5400 die verschiedenfarbigen Toner, die einen Farbdruck in einem Rutsch zu Papier bringen. Separat kann man die Tonerkartuschen und die Belichtungseinheit tauschen. Hier muss man aufpassen, sich nicht mit Tonerpulver zu verschmutzen. Die Tonerkartuschen befinden sich unter einer großen Klappe auf der Oberseite des Geräts, die man wie eine Motorhaube aufklappt. An der Klappe sind die vier LED-Zeilen angebracht. Auf einer komplett herausnehmbaren Halterung sind die Belichtungseinheiten untergebracht, auf denen der Toner sitzt. Unter der Halterung befindet sich das Transportband.

Beidseitig bedrucken

Beim C5400dn steht das "d" für die mitgelieferte Duplexeinheit, die einzeln gekauft rund 360 Euro kostet und das "n" für die Ethernet-Schnittstelle. Daneben lässt sich der C5400dn für 480 Euro mit einem weiteren Papierschacht aufrüsten, der 530 A4-Blätter fasst. Mit dem S700 Scan Copier lässt sich der C5400dn für knapp 450 Euro auch zum Kopierer aufrüsten, der eine Kopiergeschwindigkeit von bis zu drei Farbseiten oder bis zu zehn Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute ermöglicht.

Leistungsschau

Sein schnelles Farbdruckwerk kann der C5400 vor allem bei der Ausgabe mehrerer Seiten ausspielen. Unser Testdokument mit einfachen grafischen Elementen spuckt das Gerät 15-mal pro Minute aus, Oki gibt eine Kopierleistung von 16 Seiten pro Minute an. Bei reinen Textseiten, wir verwenden den standartisierten Grauert-Brief, erreicht das C5400dn nur 21 statt den angegebenen 25 Seiten pro Minute. Bei der Ausgabe übriger Druckjobs, bei denen neben der Kopierleistung des Druckers auch deren Druckaufbereitung bestehend aus Prozessorleistung und Arbeitsspeicher gefragt ist, schlägt sich der Oki C5400dn gut und liegt im oberen Mittelfeld vergleichbarer Geräte. Die Duplexeinheit schiebt man von Hinten dem Gerät zu. Sie verlängert die Bautiefe des C5400dn von rund 55 auf rund 60 Zentimeter. Sechs beidseitig bedruckte einfache Farbseiten kann der LED-Drucker so in der Minute ausgeben.

Die laufenden Kosten

Die einzelnen farbigen Tonerkartuschen kosten je 125 Euro und sollen 5000 Seiten überstehen. Die schwarze Kassette gleicher Kapazität kostet knapp 50 Euro. Sparen kann man mit dem sogenannten Rainbow-Kit, das alle vier Toner beinhaltet und rund 375 Euro kostet. Hinzu kommen noch folgende dem Verschleiß unterliegende Materialien: Die Bildtrommeleinheiten werden je Farbe nach 17 000 Seiten fällig und kosten je Farbe knapp 100 Euro beziehungsweise für Schwarz 85 Euro. Das Transportband soll 50 000 Seiten überdauern und kostet 140 Euro.

Fazit

Gut eignet sich der Oki C5300 für kleine Arbeitsgruppen, die oft mehrseitige farbige Druckjobs ausgeben. Im Test bereitet der Drucker keinerlei Probleme und lässt sich unkompliziert warten. Auch die Druckpreise bewegen sich im normalen Maß.

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