Online-Banking-Programm

Test Mac Giro 7

30.11.2011 | 09:42 Uhr | Rainer Wolff

Homebanking am Mac per HBCI mit Chipkarte, Schlüsseldatei oder PIN/TAN mach Mac Giro möglich. Wir testen die neue Version

Mit der Version 7 schüttelt Mac Giro endlich die Altlasten in Form des PPC-Programmcodes ab, weshalb die neue Version nun auch unter Mac-OS X Lion läuft. Altere Systeme ab Mac-OS X 10.4 werden aber weiterhin ebenso wie in die Jahre gekommene Chipkarten-Lesegeräte wie zum Beispiel der Todos Argos Mini USB unterstützt.

Das Programm arbeitet jetzt auch mit weiteren Klasse-2-Chipkarten-Lesegeräten wie dem CyberJack RFID von Reiner SCT zusammen. Und sogar das Klasse-3-Chipkarten-Lesegerät CyberJack e-com plus von Reiner SCT wird im Test von Mac Giro nicht verschmäht.

Mit dem neuen Programmcode haben die Entwickler der neuen Programmversion darüber hinaus eine in wenigen Teilen überarbeitete Bedienungsoberfläche spendiert. Einen ersten Eindruck hiervon erhält man im neu gestalteten Hauptfenster, über das man jetzt die wichtigsten Listen und auch die Kontobücher erreicht. Das Hauptfenster zeigt zudem eine Suchhistorie und bei Bedarf einen Überblick über alle Konten. Die Bedienung des Hauptfensters wird durch überall verfügbare Kontextmenüs optimiert. Weitere Verbesserungen finden sich im Auswertungsbereich. Konten kann man nun nach Ein- und Ausgaben entweder auf Transfer- oder Kategorienbasis auswerten. Zu jeder Textauswertung erhält man alternativ auch eine grafische Darstellung, wobei die Kategorienauswertung als Tortengrafik und die Transferauswertung als Balkendiagramm dargestellt wird. Praktisch: Bei der Eingabe einer Zahlungsempfängers in einem Transfer erhält man nun Vorschläge anhand der bereits eingegeben Zeichen. Ferner kann man nun die Memo-Funktion, die an fällige Transfers erinnert, direkt aus dem Programm heraus ein- oder ausschalten. Ferner kann man Kontobücher auf dynamische Zeiträume einschränken und wahlweise in auf- oder absteigender chronologischer Sortierung anzeigen. Ein Manko von Mac Giro bleibt aber auch in der siebten Auflage weiterhin bestehen. Banken ohne HBCI-Anbindung wie die Degussa Bank oder Volkswagen Bank unterstützt das Programm nach wie vor nicht.

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