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PDF Color Convert

08.04.2005 | 14:47 Uhr |

Nicht jedes PDF liegt in den richtigen Farben für die Druckausgabe vor. Wer keine Lust hat, die Daten über Prozent-werteingaben und Farbwerte zu korrigieren, findet in PDF Color Convert ein ideales Werkzeug.

PDF Color Convert wandelt RGB-Daten oder Schmuckfarben auf Knopfdruck in CMYK und vereinfacht die Druckvorbereitung. Heute lässt sich aus jeder nur erdenklichen Datei ein PDF machen. Das ist einerseits ein Vorteil, weil sich so Informationen bequem verbreiten lassen ohne auf bestimmte Programme angewiesen zu sein. Andererseits haben Druckvorstufenbetriebe und Druckereien das Problem, PDF-Dokumente ausgeben zu müssen, deren Farben für die Ausgabe nicht richtig gewählt sind. Um hier korrigierend eingreifen zu können, gibt es mit PDF Color Convert von Callas seit kurzem ein Acrobat-Plug-in, das diese Aufgabe mit wenigen Mausklicks erledigt. PDF Color Convert lässt sich aber auch dazu verwenden, schon druckvorstufentaugliche PDFs für ein anderes Druckverfahren zu konvertieren, beispielsweise von gestrichenem Offset-Papier zum Zeitungsdruck. Dies macht aber nur dann Sinn, wenn man vom größeren in den kleineren Farbraum konvertiert.

Drei Arbeitsschritte

Drei Arbeitsschritte sind notwendig, um die Konvertierungseinstellungen vorzunehmen. Zuerst teilt man dem Plug-in mit, welche Farben das PDF-Dokument enthält. Hier hat man standardmäßig die Wahl zwischen Officeprogrammen, Digitalfotografie sowie Druckvorstufe. Handelt es sich um eine PDF/X-konforme Datei, erkennt das Plug-in den eingebetteten Output Intent. Für Dokumente unbekannter Herkunft gibt es eine automatische Erkennung, außerdem lassen sich eigene Vorgaben machen und dazu Standardfarbräume für RGB und CMYK festlegen.

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